2.1 bei URBAN NATION 28.10.2017

URBAN NATION (UN) ist das erste Museum für Urban Contemporary Art. Es ist ein Netzwerk für Künstler, Projekte und Nachbarschaften. Im Mittelpunkt stehen die Kreativen und deren weltweite Vernetzung.  Unter dem Leitmotiv “Connect. Create. Care.” bietet die UN hochkarätige Ausstellungen, spannende Kids-Workshops und außergewöhnliche Einblicke in den Stadtraum.

Zu einem solchen spannenden Workshop  wollten wir am 28.Oktober zu um 14.00 Uhr fahren. Aber vorher war natürlich ein Besuch in der Marchandstraße angesagt:

Hier sind meine Gäste:
Arafat, Juri, Abdel und Irmak. Mit Abdels Teilnahme hatte es eine ganz besondere Bewandtnis: Eingeladen war Sahar, die kam ohne abzusagen, einfach nicht. Abdel war sofort bereit einzuspringen. Das war sehr hilfreich, weil die Veranstalter des KinderKulturMonats dringend darum gebeten hatten, keinen Platz ausfallen zu lassen.

Draußen im Garten war es richtig nass: So war angesagt, sich in der Wohnung zu vergnügen: Spiele (UNO – Mensch- ärger dich nicht) spielen, Essen selber vorbereiten (natürlich Waffel-teig zusammenrühren), selber backen und mit allen angebotenen Zutaten anreichern und verzehren.

Aber Bewegung sollte auch sein: Wie man hier sieht, -wurde Juri als leichtester von Arafat und Abdel herumgeschwungen und landete, wenn alles gut ging, auf dem Sofa.

Abdel und jeweils ein Gegner rangen auch sehr heftig auf dem Boden.

Dann aber mussten wir los zu Urban Nations in der Bülowstraße 7. Dort war die Galerie, die Werkstatt liegt gegenüber.

Zu diesem Workshop kamen außer uns eine ganze Reihe von Eltern mit Kindern, aber auch viele Künstler. Uns wurde mitgeteilt, dass die Kunst des Tapens vorgestellt werden sollte.

 

Tape Art (Klebebandkunst) beschreibt Kunst, die aus Klebebändern entstanden ist. Dabei können verschiedene Klebebänder mit unterschiedlichen Strukturen, Farben und Formen verwendet werden.

Bevor die Kinder allerdings ans Tapen gingen, sollten sie das Papier entfernen, das zum Schutz beim Ausmalen des Raumes, wo das Tapen stattfinden sollte, angebracht worden war. Das haben meine Gäste mit Schwung und Bravour intensiv getan. Dann aber ging es daran, eigene Bereiche zu gestalten.

 

 

 

 

 

 

 

Richtig traurig waren die Kinder, als wir auf dem Weg zum Auto noch einmal an den Fensterscheiben vorbeikamen und feststellen mussten, dass alles, was mühsam und mit viel Geduld dort angebracht worden war, schon weg war………. Ich habe mich übrigens darüber bei den Veranstaltern beschwert…..

Im Anschluss daran gab es die Möglichkeit ein T-Shirt zu gestalten:

Zum Schutz vor dem Dämpfen beim Sprayen mussten die Kinder einen unbequemen Mundschutz tragen.

Dann mussten die Größe des T-Shirts, Schablonen und Farben ausgesucht werden, und los ging es.

Eigentlich hat es allen Spaß gemacht, nur Irmak war unzufrieden, weil die Schablone verrutschte –sogar auch beim 2. Mal, und alle Farben durcheinander gerieten. Sie wollte das T-Shirt wegwerfen. Ich habe es gewaschen und nutze es für Malarbeiten. Irmak habe ich ein pinkfarbenes T-Shirt versprochen. Das müssen wir noch gemeinsam unternehmen.

Viele schöne Fotos sind auf der Galerie von schule-im-blick.de zu sehen

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