Archiv für November 2017

2.1 bei URBAN NATION 28.10.2017

Sonntag, 12. November 2017

URBAN NATION (UN) ist das erste Museum für Urban Contemporary Art. Es ist ein Netzwerk für Künstler, Projekte und Nachbarschaften. Im Mittelpunkt stehen die Kreativen und deren weltweite Vernetzung.  Unter dem Leitmotiv “Connect. Create. Care.” bietet die UN hochkarätige Ausstellungen, spannende Kids-Workshops und außergewöhnliche Einblicke in den Stadtraum.

Zu einem solchen spannenden Workshop  wollten wir am 28.Oktober zu um 14.00 Uhr fahren. Aber vorher war natürlich ein Besuch in der Marchandstraße angesagt:

Hier sind meine Gäste:
Arafat, Juri, Abdel und Irmak. Mit Abdels Teilnahme hatte es eine ganz besondere Bewandtnis: Eingeladen war Sahar, die kam ohne abzusagen, einfach nicht. Abdel war sofort bereit einzuspringen. Das war sehr hilfreich, weil die Veranstalter des KinderKulturMonats dringend darum gebeten hatten, keinen Platz ausfallen zu lassen.

Draußen im Garten war es richtig nass: So war angesagt, sich in der Wohnung zu vergnügen: Spiele (UNO – Mensch- ärger dich nicht) spielen, Essen selber vorbereiten (natürlich Waffel-teig zusammenrühren), selber backen und mit allen angebotenen Zutaten anreichern und verzehren.

Aber Bewegung sollte auch sein: Wie man hier sieht, -wurde Juri als leichtester von Arafat und Abdel herumgeschwungen und landete, wenn alles gut ging, auf dem Sofa.

Abdel und jeweils ein Gegner rangen auch sehr heftig auf dem Boden.

Dann aber mussten wir los zu Urban Nations in der Bülowstraße 7. Dort war die Galerie, die Werkstatt liegt gegenüber.

Zu diesem Workshop kamen außer uns eine ganze Reihe von Eltern mit Kindern, aber auch viele Künstler. Uns wurde mitgeteilt, dass die Kunst des Tapens vorgestellt werden sollte.

 

Tape Art (Klebebandkunst) beschreibt Kunst, die aus Klebebändern entstanden ist. Dabei können verschiedene Klebebänder mit unterschiedlichen Strukturen, Farben und Formen verwendet werden.

Bevor die Kinder allerdings ans Tapen gingen, sollten sie das Papier entfernen, das zum Schutz beim Ausmalen des Raumes, wo das Tapen stattfinden sollte, angebracht worden war. Das haben meine Gäste mit Schwung und Bravour intensiv getan. Dann aber ging es daran, eigene Bereiche zu gestalten.

 

 

 

 

 

 

 

Richtig traurig waren die Kinder, als wir auf dem Weg zum Auto noch einmal an den Fensterscheiben vorbeikamen und feststellen mussten, dass alles, was mühsam und mit viel Geduld dort angebracht worden war, schon weg war………. Ich habe mich übrigens darüber bei den Veranstaltern beschwert…..

Im Anschluss daran gab es die Möglichkeit ein T-Shirt zu gestalten:

Zum Schutz vor dem Dämpfen beim Sprayen mussten die Kinder einen unbequemen Mundschutz tragen.

Dann mussten die Größe des T-Shirts, Schablonen und Farben ausgesucht werden, und los ging es.

Eigentlich hat es allen Spaß gemacht, nur Irmak war unzufrieden, weil die Schablone verrutschte –sogar auch beim 2. Mal, und alle Farben durcheinander gerieten. Sie wollte das T-Shirt wegwerfen. Ich habe es gewaschen und nutze es für Malarbeiten. Irmak habe ich ein pinkfarbenes T-Shirt versprochen. Das müssen wir noch gemeinsam unternehmen.

Viele schöne Fotos sind auf der Galerie von schule-im-blick.de zu sehen

2.6 im Martin-Gropius-Bau zum Thema „Herangezoomt“ 22.10.17

Sonntag, 12. November 2017

Groß und imposant ist schon der Martin-Gropius-Bau selber , vor allem das riesige Portal, mit teils zerstörten, teils intakten Figuren, die den Eingang bewachen. Drinnen ist es ähnlich beeindruckend, wenn man, -wie wir- den Weg zu der Ausstellung, an der die Kinder teilnehmen sollten, durch die Flure und durch das Treppenhaus nimmt.

Wer wir sind?   Na, Rasmus    Elliott…..Raife——-Aulona!

Die Ausstellung, als Anregung für eigenes Zeichnen gedacht, heißt:

Lucian Freud:   Closer   – Radierungen…….

Vielleicht waren die Werke von Lucian Freud ein wenig befremdlich für die Kinder.

Lucian Freud, ein Enkel des Psychologen Sigmund Freud, malte Menschen in Bewegung, in Ruhe, sogar im Schlaf,  -auch total nackt -und beobachtete dabei ganz genau die Fältchen, die Härchen, die Schatten, die Lage des Körpers und die Beschaffenheit von Augen, Ohren, Händen, Fingern….

Nach genauem Studium und Besprechung einiger Werke waren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Reihe, sich selber oder sich gegenseitig „unter die Lupe zu nehmen“,  ganz genau zu beobachten und das, was sie sahen, zu zeichnen. Den Radiergummi sollten sie nicht  nutzen; denn bei einer  Radierungen wird die Zeichnung in eine Platte geritzt. Da bleibt jeder Strich erhalten, nichts kann  „ausradiert“ werden.

Alle vier benutzten die Lupe, arbeiteten  an ihrem Blatt,  -zugegeben nicht mit allzu großer Begeisterung-, jedoch durchaus mit sichtbarem Erfolg. Die Blätter habe ich aufgehoben zur Anschauung.

Anschließend machten wir eine Stippvisite zum benachbarten Bereich: Topografie des Terrors. (Genaueres bitte bei Interesse nachschauen!!!)

Dann ging es auf dem schnellsten Weg zum Essen nach Lankwitz,. Gemeinschaftlich wurden der Waffelteig eingerührt und die Waffeln gebacken. Mit Zucker und Zimt, Puderzucker, Nutella, aber auch Apfelmus (ohne Zucker) ließen alle Vier es sich schmecken.

Übrigens: Außerdem gab es Möhren, Gurke, Paprikaschoten, Nüsse, also gesundheitlich eher Förderliches.

Im Garten war nun endlich Herumtoben angesagt, Klettern auf dem umgestürzten Baum,  Ballspielen auf der Tischtennisplatte,  Versteckspielen quer durch den Garten und zum Schluss Dartpfeile auf die Zielscheibe schleudern. Zum Feuermachen und Marshmallows brutzeln, ja dazu war die Zeit dann doch zu knapp!

 

Weitere Fotos unter www. Galerie von schule-im-blick.de

2.3 beiim KLanghölzer bauen 14.10.17

Sonntag, 12. November 2017

Hier stehen meine Gäste für den Ausflug zur Zitadelle, Kevin, Alina, Lidia und Liam.

Dort nahmen sie am Workshop  Klanghölzer bauen und Trommel spielen  in der Holzwerkstatt Klang Holz e.V. teil.

 

Es war richtig anstrengend, das werden die Vier bestätigen, erst musste gesägt, möglichst gerade und schnell, dann mussten die Enden abgerundet werden. Das Loch in der Mitte musste mit einem uralten Riesenbohrer gebohrt werden, jeder machte das selber. Die Mulde in der Mitte wurde von der Anleiterin mit einer Maschine gefräst, musste dann aber geglättet werden.

 

Das gemeinsame Trommeln in dem interessanten Raum macht allen viel Spaß.

Aber insgesamt dauerte dieser workshop drei Stunden, und deshalb wollten wir dann doch direkt nach Lankwitz, um dort noch Zeit zum Spielen, Essen und vor allem Marshmallows zu grillen. D

     

 

 

 

 

 

 

 

 

Das machte allen Spaß, aber Kevin bekam nicht genug von den süßen Zeug. Seinen Spaß daran kann man gut auf diesem Bild erkennen.

Vorher hatten die Vier in Garten noch die Folgen des Sturms entdeckt: ein Baum aus Nachbars Garten ist auf das Klettergerüst gestürzt. Das Herumklettern machte nun besonders viel Spaß, war eine Herausforderung. Eine Leckerei haben meine Gäste noch genossen: Fettreduzierte Milch aufgeschäumt mit kakao-haltiger Substanz: lecker!!!

Zu Gast waren wir bei Klang-Holz, Zitadelle Spandau, Am Juliusturm 64,

 

Mehr Bilder in der Gallerie von Schule-im-Blick