Stg. 2.6 im Klingenden Museum

Dieses Mal hatte ich erst einmal richtig Schwierigkeiten mit meiner Einladung: Vier Kinder aus der Stg. 2.6  hatte ich eingeladen, drei davon konnten nicht. Zum Glück fanden sich zwei als Ersatz. Aber einer von ihnen, Fehmi, konnte dann doch nicht. Zu Glück war Alindas Bruder Albin aus der 1.1. dabei, als ihr Vater sie zum Treffpunkt in der Schule brachte: Er kam dann direkt  mit. Außer Alinda und Albin  waren  Mariama und Ahmed dabei.

Unser Ziel war dieses Mal die Teilnahme an einem Workshop im Klingenden Museum in Wedding .

Veranstaltungsort:
Klingendes Museum Berlin
Behmstraße 13  | 13357 Berlin-Wedding
www.klingendes-museum-berlin.de

Zur Verfügung stehen in diesem tollen “Musik Museum” in Berlin neben einem Harmonium, Geigen, ein Kontrabass, ein Cello, Blechblasinstrumente wie Tuba, Hörner, Trompeten und Posaunen, aber auch ein Fagott, ein Saxophon, eine Bağlama, Querflöten und in einem Extraraum gibt es viele verschiedene Trommeln, Klangschüsseln und ein Schlagzeug und noch viele andere Instrumente – dabei entsteht ein tolles und ohrenbetäubendes Klangwirrwarr! Diese Instrumente selbst ausprobieren und natürlich auch Fragen stellen. Musikpädagogen stehen den Kindern dabei zur Seite und helfen ihnen den Instrumenten wohlklingende Töne zu entlocken.

Der Workshop fand erst am Nachmittag statt. Deshalb waren wir zuerst in Lankwitz. Dort haben alle vier Kinder nacheinander mitgeholfen die Teiche vom Laub zu befreien.

Sie bestaunten den Pool, der ja recht groß ist, immerhin 5 Meter im Durchmesser zählt, versteckten sich und spielten eine Zeitlang Verstecken mit Anschlag.

Die nächste Station war dann eine von mir geleitete Gartenbesichtigung, wobei wir feststellen konnten, dass noch eine ganze Reihe von Äpfeln an den Bäumen hingen. Also machte sich Ahmed daran mit dem Frisbee die Äpfel,  die recht hoch hingen, herunter zu holen. Er war außerordentlich erfolgreich dabei und die Äpfel waren durchaus genießbar, obwohl wir schon Frost gehabt hatten.

Dann war Waffeln backen angesagt: Alle Vier hatten Lust den Teig mit dem Quirl zu  bearbeiten. Sie wussten recht gut, was in den Teig gehört, und kosteten mit gutem Appetit.

Ich musste jedes Kind einzeln fotografieren, weil es so viel Spaß gemacht hat, den Quirl zu halten. Die Fotos seht ihr unten.

Wir hatten eine richtig große Anzahl von Waffeln. Nicht alle konnten wir schaffen. Was wir als Zutat hatten? Na, diesmal Schlagsahne und Puderzucker. Ihr hättet mal sehen sollen, wir Ahmed genussvoll Schlagsahne mitsamt einer dicken Schicht Puderzucker auf seiner Waffel hatte.

Alinda konnte sogar einige Waffeln für ihre Familie mitnehmen. Ich hoffe sie haben geschmeckt.

Dann ging es Richtung Wedding über die Autobahn. Ich hatte eigentlich genug Zeit eingeplant. Aber es waren so viele andere Autos unterwegs, dass wir mit Müh und Not um 15.00 Uhr ankamen. (Im Vertrauen: Ich parkte das Auto in eingeschränkten Parkverbot mit vielen anderen. Es ging ohne Strafzettel.)

Die zwei Stunden im Klingenden Museum waren ausgesprochen anregend. Ich war wieder einmal stolz auf die Kinder, die sich problemlos einordneten, viel wussten und geradezu eine Naturbegabung im Umgang mit den Instrumenten bewiesen. Sie konnten der Trompete, dem Horn lebendige rhythmische Töne entlocken.

Weitere Fotos wie immer aus Galerie von schule-im-blick.de

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