Archiv für Januar 2017

Stg. 2.3 im Extavium in Potsdam am 03.01.2017

Dienstag, 10. Januar 2017

Meine Gäste aus Stg. 2.3  Moab, Vincent und Amy am 3. Januar 2017

Wer genau hinschaut, entdeckt auch den Ort, den wir besucht haben: Es ist das Extavium in Potsdam

Das Mitmachmuseum Extavium bietet eine Ausstellung mit mehr als 60 interaktiven Exponaten aus Physik, Mathematik, Biologie, Ökologie, Chemie und Informatik. Die gesamte Ausstellungsfläche kann nach einer kurzen Einführung individuell entdeckt und bespielt werden. Tutoren stehen bei Nachfragen gern zur Verfügung. Durch den freien Umgang mit Phänomen aus der Natur werden Wissenschaften “be-greifbar” und von Kindern und Erwachsenen spielerisch verstanden. Im Extavium macht Lernen richtig Spaß.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man dort ankommt, ist es im ersten Moment enttäuschend, wie überschaubar das Angebot ist: ein relativ großer Raum und zwei, drei Nebenräume. Aber es war dort sehr gemütlich und anregend zugleich: Den Kindern wurden einzelne Experimente vorgeführt und im Gespräch erläutert. Hier z.B. wurden Schokoküsse unter eine luftundurchlässige Haube gestellt. Dann wurde die Luft heraus gesogen. Was passierte? Na klar, die Schukoküsse werden groß und größer und platzen dann. Denn der Luftdruck von außen fällt weg und die Luftbläschen im Inneren dehnen sich aus.

Das nächste Experiment bewies, dass die Elektrizität auch durch Menschenhände fließen kann. Wir stellten uns im Kreis auf; ein Erwachsener musste am Anfang einen Stromschlag aushalten, der sofort durch die Hände aller im Kreis Stehenden  durchging.

Hier nun bauen meine Gäste ein Labyrinth, durch das eine Maus später den Weg zum Futter finden muss. Wer genau hinschaut, entdeckt die Maus im rechten Bild ganz oben in der Mitte.

Mit Hilfe grüner Tücher konnten Vincent und Moab im Fernsehen als eigentümliche Gesichter auftreten, Amy konnte fliegen.

Spiegel verschafften den Eindruck, dass man bis tief ins Innere der Erde auf einer Leiter hinabsteigen könne.

Es gab im Extavium viel zu tun, auszuprobieren, zu beobachten, so dass wir den größten Teil des Tages dort verbrachten. Sogar  Picknick konnten wir dort machen. In Lankwitz blieb dann nur wenig Zeit zum Spielen und Essen. Die nutzten meine drei Gäste, um gemeinsam nach Wally zu suchen.

(Übrigens: Amy verlor einen Milchzahn: Den Zahn hat sie mit nach Hause genommen. Hoffentlich kam die „Zahnfee“.)

 

Weitere Fotos finden sich unter Galerie von schule-im-blick.de

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Stg. 2.6 im Klingenden Museum

Dienstag, 3. Januar 2017

Dieses Mal hatte ich erst einmal richtig Schwierigkeiten mit meiner Einladung: Vier Kinder aus der Stg. 2.6  hatte ich eingeladen, drei davon konnten nicht. Zum Glück fanden sich zwei als Ersatz. Aber einer von ihnen, Fehmi, konnte dann doch nicht. Zu Glück war Alindas Bruder Albin aus der 1.1. dabei, als ihr Vater sie zum Treffpunkt in der Schule brachte: Er kam dann direkt  mit. Außer Alinda und Albin  waren  Mariama und Ahmed dabei.

Unser Ziel war dieses Mal die Teilnahme an einem Workshop im Klingenden Museum in Wedding .

Veranstaltungsort:
Klingendes Museum Berlin
Behmstraße 13  | 13357 Berlin-Wedding
www.klingendes-museum-berlin.de

Zur Verfügung stehen in diesem tollen “Musik Museum” in Berlin neben einem Harmonium, Geigen, ein Kontrabass, ein Cello, Blechblasinstrumente wie Tuba, Hörner, Trompeten und Posaunen, aber auch ein Fagott, ein Saxophon, eine Bağlama, Querflöten und in einem Extraraum gibt es viele verschiedene Trommeln, Klangschüsseln und ein Schlagzeug und noch viele andere Instrumente – dabei entsteht ein tolles und ohrenbetäubendes Klangwirrwarr! Diese Instrumente selbst ausprobieren und natürlich auch Fragen stellen. Musikpädagogen stehen den Kindern dabei zur Seite und helfen ihnen den Instrumenten wohlklingende Töne zu entlocken.

Der Workshop fand erst am Nachmittag statt. Deshalb waren wir zuerst in Lankwitz. Dort haben alle vier Kinder nacheinander mitgeholfen die Teiche vom Laub zu befreien.

Sie bestaunten den Pool, der ja recht groß ist, immerhin 5 Meter im Durchmesser zählt, versteckten sich und spielten eine Zeitlang Verstecken mit Anschlag.

Die nächste Station war dann eine von mir geleitete Gartenbesichtigung, wobei wir feststellen konnten, dass noch eine ganze Reihe von Äpfeln an den Bäumen hingen. Also machte sich Ahmed daran mit dem Frisbee die Äpfel,  die recht hoch hingen, herunter zu holen. Er war außerordentlich erfolgreich dabei und die Äpfel waren durchaus genießbar, obwohl wir schon Frost gehabt hatten.

Dann war Waffeln backen angesagt: Alle Vier hatten Lust den Teig mit dem Quirl zu  bearbeiten. Sie wussten recht gut, was in den Teig gehört, und kosteten mit gutem Appetit.

Ich musste jedes Kind einzeln fotografieren, weil es so viel Spaß gemacht hat, den Quirl zu halten. Die Fotos seht ihr unten.

Wir hatten eine richtig große Anzahl von Waffeln. Nicht alle konnten wir schaffen. Was wir als Zutat hatten? Na, diesmal Schlagsahne und Puderzucker. Ihr hättet mal sehen sollen, wir Ahmed genussvoll Schlagsahne mitsamt einer dicken Schicht Puderzucker auf seiner Waffel hatte.

Alinda konnte sogar einige Waffeln für ihre Familie mitnehmen. Ich hoffe sie haben geschmeckt.

Dann ging es Richtung Wedding über die Autobahn. Ich hatte eigentlich genug Zeit eingeplant. Aber es waren so viele andere Autos unterwegs, dass wir mit Müh und Not um 15.00 Uhr ankamen. (Im Vertrauen: Ich parkte das Auto in eingeschränkten Parkverbot mit vielen anderen. Es ging ohne Strafzettel.)

Die zwei Stunden im Klingenden Museum waren ausgesprochen anregend. Ich war wieder einmal stolz auf die Kinder, die sich problemlos einordneten, viel wussten und geradezu eine Naturbegabung im Umgang mit den Instrumenten bewiesen. Sie konnten der Trompete, dem Horn lebendige rhythmische Töne entlocken.

Weitere Fotos wie immer aus Galerie von schule-im-blick.de