Ausflug mit Kindern der 1.5 in das Museumsdorf Düppel am 24. Juli 2016

Ziel war das Museumsdorf Düppel an diesem wunderschönen Sonntag gleich nach Beginn der großen Ferien. Wie immer hatte ich zwei Jungen und zwei Mädchen eingeladen, und alle Vier hatten auch zugesagt.

Leider wurde für die Jungen kurzfristig (erst am Sonntagmorgen) jeweils von ihrer großen Schwester abgesagt: kein schönes Verhalten in meinen Augen!!!

Aber es wurde ein wunderschöner Tag; und  anstelle der Jungen kam Jaedas Mama mit.

 

Erleben Sie die Ursprünge Berlins

Unser Museumsdorf wurde 1975 mit dem Ziel gegründet, ein gesamtes mittelalterliches Dorf auf den archäologisch ergrabenen Hausgrund-rissen aufzubauen und das tägliche Leben der Bewohner lebendig darzustellen. Die Häuser im zeitgleich entstehenden Berlin-Cölln des späten 12. Jahrhunderts haben wahrscheinlich nicht viel anders ausgesehen. Hier gibt es Geschichte – nicht nur zum Angucken wie in anderen Museen, sondern zum Anfassen, Ausprobieren, Hören, Riechen, Erfahren und Mitmachen.

Thema bei unserem Besuch war Honiggewinnnung.

Zuerst musste eine Wabenscheibe entdeckelt werden, d.h. der Wachs musste von den Waben entfernt werden. Anschließend wurde der in den Waben enthaltene Honig heraus geschleudert.(Unten seht ihr Jaeda beim Entdeckeln der Waben!)

 

Anschließend konnten wir unterschiedliche Honigsorten probieren. Der Geschmack hängt davon ab, von welchen Blüten die Bienen den Nektar „genascht“ hatten; Lindenblüten, Obstblüten,  etc.

 

Die nächste Station war Stockbrot herstellen: Ja, da braucht man Geduld und Geschick, damit das Brot zwar fertig wird, aber nicht verbrennt.

 

Auch wechselte der Wind die Richtung, und die Kinder mussten den Standort ändern, um dem Rauch zu entgehen. Aber all das gelang (so ungefähr), und das Brot ließ sich durchaus verspeisen.

Die nächste Station war die Silberhexe mit ihren Märchen.

Sie erzählte selbst erfundene Geschichten, die viel mit Honig und Bienen sowie Bären zu tun haben. Ihre Erzählweise war wunderbar lebendig, schauspielerisch mit viel Mimik und Gestik; es machte Spaß ihr zu lauschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann gab es einen erst einmal einen Imbiss hier im Museumsdorf. Wir hatten zwar nicht alles gesehen, wollten dann aber nach Lankwitz, ab in den Pool.

Das war ein tolles Vergnügen, zumal es recht heiß geworden war. Wir haben dann zu Viert das Wasser richtig zum Strudeln gebracht (durch im Kreis laufen) und konnten uns dann tragen lassen vom Wasser.

Fotos gibt es keine mehr (nur die auf der Gallerie) : Das Chip war voll

Aber wir fuhren mit der Absicht nach Neukölln dann doch noch einmal ins Museumsdorf zu fahren, denn vieles, z. B. die Tiere dort, die Teerherstellung , hatten wir gar nicht besucht. Nur die Reet gedeckten Häuser hatten wir zum Teil bewundert. Auch gibt es Spielmaterialien aus alter Zeit, Pflanzen, Werkstätten  (Schmiede, Drechslerei etc.), so dass ein weiterer Besuch sich lohnen wird.

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