Archiv für Januar 2016

Kinder aus der Stg. 2.4 im Freilandlabor Britz

Freitag, 29. Januar 2016

Am Sonntag, dem 17. Januar  16 waren Kinder aus der Stg. 2.4 zu einem Ausflug eingeladen.

In einem Prospekt vom Freilandlabor Britz e.V. gab es das Angebot: Basteleien aus Pappe und Papier. Das nahmen wir wahr. Wir sind in diesem Fall, wie man hier sehen kann, Emmelie, Elif-Sude, Jan und Emir, alle sind Sechstklässler aus der 2.4.

Am Ende unserer Zeit im Freilandlabor konnten alle Vier ein Werkstück präsen-tieren, hatten aber zwischendurch schon einige Mühe weiterzumachen. Das brachte Jan zur Einsicht, er müsse wohl doch mehr Ausdauer ernen.

 

 

 

Eigentlich hatten wir richtig Glück mit dem Wetter: Es hatte in der Nacht davor dann doch noch ein wenig mehr geschneit, so dass tatsächlich erkennbar viel Schnee lag. Das reizte dazu Schneebälle zu formen und zu werfen. Hier war Jan wirklich Meister, sehr ausdauernd und zielsicher. Aber Toben im Schnee war auch das Thema für den weiteren Verlauf des Tages, allerdings in einer ungewöhnlichen Form, nämlich in Kombination mit dem allseits beliebten Feuermachen: Der alte ausgediente Adventskranz war dazu ausgesehen im Garten verbrannt zu werden. Lange Streichhölzer und drei wenig ängstliche Kinder hatten das große Vergnügen ihn von allen Seiten anzuzünden und zuzuschauen, wie er allmählich in sich selber zerfiel. Elif zog es vor zuzuschauen.  Von den anderen wurde das Feuer solange, wie möglich „gefüttert“ mit Tannenzapfen und trockenen Zweigen. Feuer und Schnee, Eis sind Naturgewalten, die jeden von uns reizen. So musste ein Eisklotz zerlegt werden.

 

Aber auch Waffelnbacken haben meine Gäste mit viel Elan absolviert: Wie ein eingespieltes Team haben sie Zucker und  Mehl abgemessen, Emir hat die zwei Eier vorbildlich in den Behälter geschlagen und das Quirlen war erfolgreiche Gemeinschaftsarbeit. Gemundet hat das Produkt allen.

Es war ein schöner Tag mit vielen Geheimnissen.

Fotos unter http://gallery.schule-im-blick.de

 

Stg. 2.5 Ethnologischen Museum in Dahlem am Sonntag, dem 13. Dezember 2015

Donnerstag, 7. Januar 2016

 

Wie jedes Jahr fand auch in diesem Jahr in der Adventszeit im Museum der Markt der Kontinente statt. Das Thema am 3. Advent war Afrika. Es gab Produkte jeder Art (Stoffe, Kleidung, Teppiche, Schmuck etc.), Essen und Trinken aus Afrika und auch Musik. Wer sich für diese temperamentvolle Musik begeistert, kann sie auf Youtube (ALY Keita) anhören.

Wir kamen gerade rechtzeitig und konnten sogar noch Sitzplätze erwischen. Hunderte von Menschen standen um uns herum. Doch nach einer halben Stunde Jazzfun wollten wir weiter.

Wir fanden den Weg zum Südsee-Bereich, der immer wieder überrascht und spannend ist. Meine vier Gäste quartierten sich im Männerhaus ein und untersuchten mit viel Geduld all das, was durch die Spalten im Boden hindurch gerutscht ist und versuchten z. B. einen Tennisball herauszuziehen. Auch die Schiffe waren von großem Interesse.

Nach unserem Besuch in der Südsee-Abteilung war ein Imbiss angesagt. Aber es war brechend voll, kein Platz nirgendwo. Plötzllich hatten die Kinder einen Tisch ganz für uns allein erobert. Ich lobte sie sehr.

Später aber, nachdem wir etwas getrunken und gegessen hatten,  meinte ein Kellner, dass wir nun doch den Tisch frei machen sollten. Warum?

Das zeigt das Foto hier ganz klar:

 

Wir hatten am Personaltisch gesessen: Die Kinder hatten das Schild vorsorglich umgedreht. Das hatte ich es nicht gesehen, aber die Kellner waren kinderfeundlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss unseres Museumsbesuchs waren wir noch beim Workshop „Spielzeug aus Recycling-Material“: aus Kronkorken und einem angespitzten Holzstäbchen wurde eine Art Kreisel hergestellt. Die Kinder fertigten jeder einen eigenen Kreisel an und nahmen ihn mit nach Hause.

Bei mir zu Hause war dann –natürlich- erst einmal Spielen (wieder einmal Zimmerkegeln) und Essen und Trinken angesagt, dann aber ausführliches Waffelnbacken:  Ohne Rezept, nur auf den Hinweis der Kinder hin, gab ich ihnen die Zutaten. Damit  rührten sie einen schmackhaften Teig an, buken ihn und verschlangen ihn mit reichlich Puderzucker und/ oder Apfelmus.

Ein absoluter Höhepunkt war dann aber Versteckspielen im Garten mit nur einer Fackel als Beleuchtung. Die Fackel war der Treffpunkt. Es war nur ein ganz schmaler Streifen vom Mond zu sehen und wenige Sterne. Ganz schön gruselig, aber geschützt im Garten konnte es nur passieren, dass jemand stolperte und sein Versteck damit verriet.

 

Stammgruppe 2.6 in Naturkundemuseum am 15.11.15

Donnerstag, 7. Januar 2016

Und wieder einmal war das Naturkunde-Museum unser Ziel!

 

 

 

 

 

 

 

Wer war dabei?

Diesmal waren Maria, Asmaa, Cihan und Santiano aus der Stg. 2.6 mit mir unterwegs.

Wann? Am Sonntag, dem 15. November 2015.

Witterungsmäßig war es scheußlich draußen: Es regnete und stürmte, zwar bei relativ gemäßigter Temperatur, aber ohne jeden Sonnenstrahl.

Wir fanden einen gut zu erreichenden Parkplatz, was eigentlich nur bedeutete, dass wir nicht allzu lange laufen mussten.

Hier müssten eigentlich Fotos von den Kindern im Museum gezeigt werden, aber wenn man keinen Fotoapparat hat, geht es nicht. Maria hat Fotos gemacht. Leider liegen diese mir nicht vor.

 

Wir blieben sehr lange im Museum, durchstöberten fast alle Abteilungen, waren im Café (Frühstückspause) und im Shop, wo Santiano unbedingt ein (überteuertes) Plastiktier erwerben wollte.

Alle vier Kinder waren sehr interessiert und auch gut informiert, wie man dem Interview mit Santiano entnehmen kann.

Kurz- Interview mit Santiano

Hallo Santiano, wie war denn der Besuch im Naturkunde-Museum heute? Habt ihr eine Führung mitgemacht?

Santiano:

Nein, wir erhielten einen Audio-Führer. Wenn man dann z.B. vor dem Brachiosaurius stand, konnte man eine Nummer eingeben und alles über diesen Dinosaurier erfahren.

 

Brachiosaurus war im Durchschnitt 23 Meter lang und 13 Meter hoch. Die maximale Länge wird bei 25 bis 27 Meter vermutet. Die Schultern befanden sich in 6,4 Meter Höhe. (Quelle: Wikipedia)

Frage:

Hey, du kennst die Namen der Dinosaurier?

Santiano:

Natürlich, ich kenne sie alle. (Da kann ich als Berichterstatterin nur sagen: Chapeau,  Hochachtung!)

Zurück zum Interview:

Was war das Beste oder ist das Beste für dich im Naturkunde-Museum?

Santiano:

Ich finde die ausgestopften Tiere am besten; vor allem diejenigen, die ausgestorbene Tiere zeigen. Die letzten Exemplare, die es gab in Zoos, wurden präpariert und so für die Nachwelt erhalten. Aber sie zeigen, dass viele Arten aussterben, weil sich die Umwelt verändert.

Auf dem Rückweg musste Cihan unbedingt oberhalb des Grabens neben dem Ministerium für Verkehr balancieren, rutschte auch einmal aus, aber er fiel nicht in den Graben – Gott-sei-Dank!

Bei mir im Haus waren dann wegen des Wetters natürlich nur Aktivtäten, die im Haus stattfinden können, angesagt: Memory, Zimmerkegeln, Verstecken  und…………………..Eierkuchen-Backen!

Hier seht ihr das Produkt: Unglaublich für mich, wie die Vier in Kooperation –ohne Rezept- ein wunderbares Produkt zustande bekommen haben.

Erst ein Ei, (4 wurden daraus), dann viel, viel Milch, dann Mehl (auch viel), ein wenig Salz, abgeschmeckt „Iiiih, schmeckt nicht!“ Mehr Salz!!!!       Versalzen!!!!!

Maria: „Da hilft nur Zucker! Zucker ist die Lösung.“ Und das war auch so:

Mindestens 20 Eierkuchen wurden gebacken und auch vertilgt.