Kinder der Stg. 2.1 im FEZ am 13.9.15

Es war geradezu ein sportliches Großereignis, was ich erlebte, als ich mit drei ungewöhnlich mutigen und sportlichen Kindern aus der 2.1 am Sonntag, dem 13. September 2015, unterwegs war.

Es waren Zusza, Mohamed und Joel, die ihr hier seht.

Eigentlich war unser Ziel das Haus Natur und Umwelt im Fez gewesen, doch auf dem Weg dorthin gab es wunderbare Bewegungsmöglichkeiten, die die viel zu sehr reizten, so dass nach ausführlichen sportlicher Betätigung selbst die Zeit für den auch geplanten Besuch im FEZ sehr kurz ausfiel.

Zuerst turnten Zusca und Joel auf dem Trampolin. Mohamed verzichtete darauf. Dann aber gab es viele Klettermöglichkeiten. Hier musste ich kernen nicht in Panik zu geraten, wenn über die geplanten Kletterzugänge hinaus alle drei neue Wege fanden sich auszuprobieren. Das kann man an den Fotos gut erkennen: nicht der eigentliche Zugang (innen) war von Interesse, sondern ein Zugang außen herum.

Zusza sah sich besonders herausgefordert, weil sie als Mädchen häufig erlebt, dass man ihr weniger zutraut als den Jungen. Überall konnte sie mithalten. Auch das beweisen die Fotos.

An alle Eltern:

Die Sport- und Spielangebote sind unendlich gut und reichhaltig. Das Gelände des FEZ ist einzigartig.

Bei den etwas gefährlich anmutenden Situationen habe ich hingeschaut, wohin die Kinder fallen würden, wenn sie den Halt verlieren, und habe dann rechtzeitig ein Veto eingelegt, wenn mir dies zu gefährlich erschien. Ansonsten habe ich mit Begeisterung die Begeisterung der Kinder erlebt, ihre Bewegungsfreude und die Geschicklichkeit.

Wir waren dann doch noch im Gebäude des FEZ. Dort gab es eine Woche „Globales Lernen“ mit Alltagsthemen aus Afrika. Eigentlich war es schade, dass das Wetter so perfekt war, denn so kamen nur wenige Besucher hin.

Zuerst erhielten die Kinder eine Einführung über den Kontinent Afrika, ein Quiz und Karte. Dann konnten sie ausprobieren, wie schwer es ist aus Maiskörnern Mehl zu machen, wenn man das mit einem Mörser versucht.

Zusza bekam einige spezielle afrikanische Nahrungsmittel gezeigt und auch ein Rezept für ein einfaches afrikanisches Gericht aus Süßkartoffeln und Okraschoten.

Schmuck und Spielsachen herstellen, war eine weitere Station, die die Kinder kennenlernten: Sie schafften es alle sich eine Schlange aus Kronkorken herzustellen und zeigten dabei durchaus Ausdauer. Besonders geschickt war hier wieder einmal Zusza und ich verstand, dass Mädchen, Frauen in der Industrie für Feinarbeiten eingesetzt werden.

Wir waren mal wieder in einem Zielkonflikt: Es gab noch viele andere Angebote, die sich sicher gelohnt hätten, aber wir wollten ja doch noch zu mir nach Hause und in den Pool (letzte Gelegenheit in diesem Jahr?). Also ging es ab nach Lankwitz.

Es war ganz schön frisch im Pool, höchstens 13-14 Grad. Doch das machte allen Dreien nichts aus: Die Schwimmringe, auf denen man herumrudern konnte, verhinderten den direkten Kontakt zum kühlen Nass und waren heiß umkämpft.

Selbst Joel, der eigentlich gar nicht die Ansicht gehabt hatte ins Wasser zu gehen, ließ sich nicht abhalten hineinzuspringen (aber blieb nicht allzu lange im Wasser).

Unsere gemeinsame Mahlzeit fiel dann doch recht kurz  aus, weil die Zeit vorangeschritten war und die Eltern zu Hause warteten.

Einige Fotos sind in der Galerie von Schule-im-Blick  zu bewundern. Fotos vom Schwimmen sind leider nichts geworden, aber die Kinder waren wirklich im Wasser.

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