Archiv für Oktober 2015

Der Förderverein zu Besuch im Bundestag am 10. September 2015

Dienstag, 13. Oktober 2015

Pünktlich waren alle 14 Personen zur Stelle, am Donnerstag, dem 10. September 2015. Unsere Gruppe steht hier vor dem Eingang zur Kuppel.

Aber zurück: Wir wurden von bestgekleideten jungen Damen in Empfang genommen, mussten eine Schleuse durchqueren und wurden fast strenger als am Flughafen durchgescheckt. Herr Lehning musste sogar sein Fahrradwerkzeug abgeben.

Anschließend nahmen wir auf der Tribüne 1 Platz: Die Diskussion zum Thema „Landwirtschaft und Ernährung“ lief bereits.

Interessant waren außer zuzuhören einige Beobachtungen:
Die Redezeit war genau vorgegeben, dem Wahlergebnis entsprechend. Geklatscht wurde jeweils von der Partei, der der/die Vortragende angehört; (gelegentlich auch parteiübergreifend).

Sehr viele Abgeordneten waren nun nicht gerade anwesend; von der Regierung jeweils der zuständige Minister.

Vorne gibt es vier Plätze für Stenografen. Jeweils zwei waren In Aktion, zwei wechselt diese ab nach relativ kurzer Zeit.

 

Jeden Einwurf, jeden Applaus, jedes Lachen müssen die knapp 30 Kollegen exakt zuordnen, an die richtige Stelle platzieren. Stenografen schreiben alles mit, was im Plenum gesprochen wird – seit der ersten Rede im Bundestag vor 65 Jahren. Damit auch wirklich nichts durchrutscht, arbeiten die Stenografen mit doppelter Absicherung: Von der Besuchertribüne im Bundestag aus links sitzt ein Stenograf, der nach fünf Minuten von einem Kollegen abgelöst wird.
Der zweite Stenograf schreibt je für 30 Minuten mit. Er bekommt dadurch den größeren Gesamtzusammenhang mit.

 

Nach 50 Minuten mussten wir den Plenarsaal verlassen Wir waren ja zum Gespräch mit dem Neuköllner MdB (Mitglied im Bundestag) verabredet. Herr Dr. Felgentreu ist im Ausschuss für Bildung und im Ausschuss für Verteidigung. Mit zwei Unterbrechungen kamen wir zu einem recht intensivem Gespräch; genauer: Wir stellten Fragen, jedenfalls einige von denen, die wir vorbereitet hatten, und bekamen gut durchdachte nachvollziehbare Antworten, die allerdings deutlich zeigten, dass das politische Geschäft in der Demokratie sehr schwerfällig ist und dass die Partei-Haltung (hier SPD) mit dem politischen Handelns bei Koalitionen geführten Regierungen deutlich Kompromissen geschuldet ist. So erhielten wir auf die Frage 3 (nach der Verantwortung bei Eigentum schlicht die Antwort, die  SPD wäre dafür nicht genutztes Eigentum zu konfiszieren (natürlich mit Entschädigung), was bei der CDU/CSU Widerstand stößt. Auch wäre eine „Reichensteuer“, ein Anliegen der SPD,  mit der CDU nicht durchsetzbar.

Frau Hartmann-Boudul, Mitarbeiterin und Leiterin des  Wahlkreisbüros von Dr. Felgentreu in Neukölln, vertrat ihren Chef souverän während der Zeit, als er im Plenarsaal seine vortragenden Kollegen und Kolleginnen unterstützen. So erklärte sie uns die recht komplizierte Arbeit im Bundestag, berichtete von Aktivitäten direkt in Neukölln.

Wer darüber mehr erfahren will, kann den Bezug des Newsletters beantragen:

https://fritz-felgentreu.de/kontakt/mein-team/

Anschließend hatten wir Gelegenheit die Kuppel zu besuchen und dann erwartete uns noch dieser kleiner Imbiss auf Einladung des Abgeordneten Felgentreu im Paul-Löbe-Haus. Dort war der Blick auf die Spree, auf Berlin bei Nacht einzigarteig.

Dieser Bericht gibt nur einen sehr kleinen Ausschnitt unseres Gesprächs wieder.

Wir planen weitere Besuche (auch mit Kindern).

Bericht: R. Weber (mit Unterstützung Draeger – Schubert) Fotos: Krauth – Schubert

Kinder der 2.3 in der Alten Fasanerie in Lübars am 3. 10.2015

Dienstag, 13. Oktober 2015

Na, ist das zu glauben?! Baden im Pool bei 10 Grad Wassertemperatur?

Das haben drei Kinder aus der 2.3 tatsächlich hinbekommen, am Sonnabend, dem 3. Oktober, also am Tag der Wiedervereinigung Deutschlands.

Aber ich sollte wohl besser der Reihenfolge nach berichten:

Die Peter-Petersen-Schule erhielt den Jugend-Tierschutzpreis für die regelmäßige Durchführung der „Attacke gegen Hundekacke“. Überreicht  wurde der Preis in der Alten Fasanerie -  Familienfarm Lübars vom Tierschutzbeauftragten Berlins.

Zur Überreichung des Preises und der Präsentation der Aktion reisten zwei Familien, nämlich Familie Brandt und Familie Niklasch, dorthin und ich lud Kinder aus der 2.3, nämlich Tabiya Bhuiyan, Dionela Vrapqani, Chizoba Maduako und Gabriel Kayil auf Empfehlung von Frau Nitsche ein, mit mir auch dorthin zu fahren.- Frau Greif-Groß als Schulleiterin kam dazu und präparierte die Kinder für ihren Auftritt.

Es war eine umfangreiche Veranstaltung, für uns gab es zwischendurch eine Kaffeepause mit Kuchen, Saft und natürlich auch Kaffee.

Der Auftritt der Kinder  bei der Preisverleihung brachte ein wenig Lebendigkeit und Farbe in die eher ernsthafte Veranstaltung.

Nun – gut, das war der erste Teil des Ausflugs der vier Kinder der 2.3. Der 2. Teil fand- wie sonst auch- bei mir in Haus und Garten statt. Und da -wir kommen jetzt zum Anfang zurück-, ja, da war  doch der Pool sehr verlockend:

Beim ersten Hineinfassen mit den Händen gab es großes Erschrecken: Draußen war es ja recht warm geworden, mehr als 23 Grad, und das Wasser hatte gerade eben 10 Grad.

Nichtsdestoweniger zogen Dionela, Dzizoba und Gabriel die Badesachen an und  stiegen –mit viel Geschrei und Raus- und Reinspringen ins Wasser. Am intensivsten war Dionela dabei. Ich hoffe nur, sie hat das ohne Erkältung berstanden.

Aber unabhängig vom Pool war Wasser als „Munition“ das wichtigste Element an diesem Nachmittag, und zwar in Wasserpistolen und als Wasserbomben (mit Wasser gefüllte Ballons).

Tabiya hatte sich vorsorglich einen Regenumhang für Radler ausgeliehen, damit ihre Kleidung trocken blieb. Und so hat sie intensiv mitgefochten, wie man den Fotos entnehmen kann.

Den Abschluss bildete Versteckspiel rund um das Haus, aber auch teilweise im Haus.

Meine vier Gäste hatten den Wunsch Waffeln zu backen. Doch das haben wir dann auf die kalte Jahreszeit, auf eine Extra-Einladung verschoben.

Weitere Fotos sind unter www.Galerie von Schule-im-Blick zu sehen!

Kinder der Stg. 2.1 im FEZ am 13.9.15

Dienstag, 13. Oktober 2015

Es war geradezu ein sportliches Großereignis, was ich erlebte, als ich mit drei ungewöhnlich mutigen und sportlichen Kindern aus der 2.1 am Sonntag, dem 13. September 2015, unterwegs war.

Es waren Zusza, Mohamed und Joel, die ihr hier seht.

Eigentlich war unser Ziel das Haus Natur und Umwelt im Fez gewesen, doch auf dem Weg dorthin gab es wunderbare Bewegungsmöglichkeiten, die die viel zu sehr reizten, so dass nach ausführlichen sportlicher Betätigung selbst die Zeit für den auch geplanten Besuch im FEZ sehr kurz ausfiel.

Zuerst turnten Zusca und Joel auf dem Trampolin. Mohamed verzichtete darauf. Dann aber gab es viele Klettermöglichkeiten. Hier musste ich kernen nicht in Panik zu geraten, wenn über die geplanten Kletterzugänge hinaus alle drei neue Wege fanden sich auszuprobieren. Das kann man an den Fotos gut erkennen: nicht der eigentliche Zugang (innen) war von Interesse, sondern ein Zugang außen herum.

Zusza sah sich besonders herausgefordert, weil sie als Mädchen häufig erlebt, dass man ihr weniger zutraut als den Jungen. Überall konnte sie mithalten. Auch das beweisen die Fotos.

An alle Eltern:

Die Sport- und Spielangebote sind unendlich gut und reichhaltig. Das Gelände des FEZ ist einzigartig.

Bei den etwas gefährlich anmutenden Situationen habe ich hingeschaut, wohin die Kinder fallen würden, wenn sie den Halt verlieren, und habe dann rechtzeitig ein Veto eingelegt, wenn mir dies zu gefährlich erschien. Ansonsten habe ich mit Begeisterung die Begeisterung der Kinder erlebt, ihre Bewegungsfreude und die Geschicklichkeit.

Wir waren dann doch noch im Gebäude des FEZ. Dort gab es eine Woche „Globales Lernen“ mit Alltagsthemen aus Afrika. Eigentlich war es schade, dass das Wetter so perfekt war, denn so kamen nur wenige Besucher hin.

Zuerst erhielten die Kinder eine Einführung über den Kontinent Afrika, ein Quiz und Karte. Dann konnten sie ausprobieren, wie schwer es ist aus Maiskörnern Mehl zu machen, wenn man das mit einem Mörser versucht.

Zusza bekam einige spezielle afrikanische Nahrungsmittel gezeigt und auch ein Rezept für ein einfaches afrikanisches Gericht aus Süßkartoffeln und Okraschoten.

Schmuck und Spielsachen herstellen, war eine weitere Station, die die Kinder kennenlernten: Sie schafften es alle sich eine Schlange aus Kronkorken herzustellen und zeigten dabei durchaus Ausdauer. Besonders geschickt war hier wieder einmal Zusza und ich verstand, dass Mädchen, Frauen in der Industrie für Feinarbeiten eingesetzt werden.

Wir waren mal wieder in einem Zielkonflikt: Es gab noch viele andere Angebote, die sich sicher gelohnt hätten, aber wir wollten ja doch noch zu mir nach Hause und in den Pool (letzte Gelegenheit in diesem Jahr?). Also ging es ab nach Lankwitz.

Es war ganz schön frisch im Pool, höchstens 13-14 Grad. Doch das machte allen Dreien nichts aus: Die Schwimmringe, auf denen man herumrudern konnte, verhinderten den direkten Kontakt zum kühlen Nass und waren heiß umkämpft.

Selbst Joel, der eigentlich gar nicht die Ansicht gehabt hatte ins Wasser zu gehen, ließ sich nicht abhalten hineinzuspringen (aber blieb nicht allzu lange im Wasser).

Unsere gemeinsame Mahlzeit fiel dann doch recht kurz  aus, weil die Zeit vorangeschritten war und die Eltern zu Hause warteten.

Einige Fotos sind in der Galerie von Schule-im-Blick  zu bewundern. Fotos vom Schwimmen sind leider nichts geworden, aber die Kinder waren wirklich im Wasser.