Archiv für Januar 2015

Im Labyrinthmuseum mit der 2.1 am 2.1.2015

Montag, 5. Januar 2015

Hier im Labyrinth-Museum, waren wir, Yaiza, Aysima, Niklas und Mehdi mit mir, am Freitag, dem 2. Januar 2015.

Die Angebote sind vielfältig, ausgesprochen kreativ, anregend, aber wieder, wie ich schon beim Bericht über den Adventsmarkt im FEZ schrieb, eher für jüngere Kinder. Vor allem, liebe Leserinnen und Leser, sind die Angebote wunderbar für die Eltern:
Mit wahrer Begeisterung basteln, tüfteln, organisieren, leiten die Eltern ihren Nachwuchs an, der –ich fürchte- wieder, wie sonst auch, eher angeleitet, nachvollziehend tätig wird.

Nun das Problem gab es für meine vier Gäste überhaupt nicht, weder war ich darauf aus, sie zu bestimmten Aktivitäten „anzuleiten“, noch sind sie selber wild darauf gewesen, den Angeboten allzu viel Aufmerksamkeit zu widmen, nein, sie waren mit sich beschäftigt und nutzten das Ambiente für ihre Spiele: verstecken, sich necken, Einkriege-Zeck spielen, jubeln, sich verlieren und wiederfinden; eben alles, was so spannend ist im Miteinander von Jungen und Mädchen in Alter von 11/12 Jahren.

Aber es hat sich gelohnt. Meine Bitte, sie mögen sich ein Angebot besonders genau anschauen und es mir in Form eines Interviews vorstellen, erbrachte folgendes:

Mehdi und Niklas hatten sich eine Baustelle ausgesucht:
„Da war ein beweglicher Kran und viele Stoffkissen, die wie Steine aussahen. Die konnte man mit dem Kran transportieren. Neben dem Kran standen ein Laster und eine Baustelle, aus der ein Haus werden soll. Die Bausteine (Kissen) lagen auf dem Laster. Man musste die Bausteine vom Laster zur Baustelle transportieren, konnte aber nicht direkt an die Baustelle heran. Da musste ein anderes Kind die Bausteine weiterreichen!“(Na ja, so ganz klar wird das ja dann doch nicht!)

 

Aysima und Yaiza hatten den Lebensmittel-Laden ins Auge gefasst:

Wir haben uns einen kleinen Lebensmittel-Laden ausgesucht. Da gab es aus Plastik Gemüse, Obst und auch Aysimas Brotbox (die hatten Mehdi und Niklas dort versteckt!)

Man konnte so tun, als wenn man verkauft und einkauft. Aber uns hat das gelangweilt, da haben wir gegessen und geredet. Dann haben wir eine Kissenschlacht gemacht, uns gegenseitig gejagt und „Wahrheit-Pflicht-Konsum“ gespielt! Die Spielregeln werden nicht verraten und auch nichts über das, was dabei gesagt wurde.

Da war es anschließend viel spannender gemeinsam einkaufen zu gehen. Gekauft haben wir Obst und Apfelmus, denn wir hatten beschlossen, bei mir zu Hause gemeinsam Waffeln zu backen.

Es war richtig toll für mich, dass die vier Kinder miteinander in der Küche den Teig ganz selbständig hergestellt haben, nachdem ich ihnen die Zutaten herausgestellt hatte.

Anschließend wurden die Waffeln gemeinsam gebacken und gleich in fünf Teile geteilt und verspeist mit den gewünschten Zutaten, Puderzucker und Apfelmus.

Zum Anschluss konnten alle vier noch einmal im Garten herumtoben, schaukeln und auf dem Klettergerüst turnen und mal wieder ein wenig Feuermachen mit Kerzen und ganz langen Streichhölzern.#

Fotos unter http://gallery.schule-im-blick.de

Besuch im Fez mit den Schülern der Stg. 2.6 am 13. Dezember 2014

Montag, 5. Januar 2015

Adventiamo –Der Kreativ-Kinder-Weihnachtsmarkt im FEZ-Berlin!

Also, das war ja mal ein völlig anderer Ausflug: Zwei von den vier eingeladenen Gästen waren nur zwei gekommen, nämlich  Can und Karim. Die Mädchen hatten wohl Angst, so vermuteten die Jungen. Wovor, das würde ich gern in Erfahrung bringen.

Aber, das hat die beiden in keiner Weise beunruhigt, sie hatten ja sich gegenseitig, und ich gestehe, meist ist es auch ruhiger (langweiliger?), wenn nur Jungen oder nur Mädchen mit mir unterwegs sind. Doch ich gönne den Kindern das Herumalbern und sogar ein wenig Flirten miteinander und genieße es dabei zu sein.

Adventliche Angebote gab es im Fez enorm viele:

- Weihnachtswerkstätten
- Weihnachtsmann-Trainingszentrum
- Wachsmalerei
- Keramikwerkstatt
- Weihnachtsbäckerei
- Seife gießen
- Weihnachtsschmuck selbst gestalten
- Adventsgestecke und Türkränze gestalten
- Kids Runner
- Stockbrot backen
- Märchenhütte
- Weihnachtskrippe mit echten Tieren

Das dick gedruckte nahmen wir in Anspruch. Hinzu konnten die Jungen auch Kerzen für ihre Mütter färben und mit einer elektrischen Eisenbahn spielen. Letzteres wäre toll, wenn der Betreuer sie doch bloß mal spielen ließe: rangieren, ankoppeln, abkoppeln, rückwärts – vorwärts fahren mit und ohne Waggons. Aber das war dann doch wieder mal nicht gestattet, und mir ging durch den Kopf, dass es für die etwas älteren Kinder, so zwischen 11 und 14 Jahren, und hier besonders für die Jungen, zu wenig attraktive Angebote gibt.

Auf den Fotos kann man es sehen, so richtig zufrieden sehen die beiden vor dem Feuer sitzend aus. Ich habe zu meiner Freude hier viel erfahren über das Stockbrot backen (mit Hefeteig, als Schlange um einen richtig dicken Holzstock wickeln und nicht direkt ins Feuer halten).

 

 

 

 

 

 

 

Eine Herausforderung an Can und Karim war dann meine Einladung, sich im Supermarkt herauszusuchen, was wir gemeinsam essen wollen, und das dann zu Hause zuzubereiten. Offenbar verlassen sich beide beim Speisenzettel widerspruchslos auf ihre Mütter. Schlussendlich entschieden sie sich für Mozzarella-Pizza und einen Schokoladen-Kuchen. Der Kuchen war eine komplette Fertigpackung, sogar eine Backform lag dabei. Die haben wir  zwar nicht gerade erfolgreich einsetzen können, der Teig lief rechts und links herausaber zum Glück auf das Blech, so dass wir das Produkt tatsächlich konsumieren konnten.

Zum Abschluss bat ich darum, die Kerzren im Eingangsbereich anzuzünden: Das war dann der Start für ein (ganz kleines) eigenes Feuer, das mit trockenen Blättern, herumliegenden Zweigen, Tannen, Papierfetzen am Brennen erhalten wurde. (Das war dann etwas für Jungen!!!). Leider habe ich den 2. Teil unseres Ausflugs nicht fotografiert.

weitere Fotos unter http://gallery.schule-im-blick.de

 

Stg. 2.3 im Tränenpalast und auf der Siegessäule

Montag, 5. Januar 2015

Tränenpalast ist die umgangssprachliche Bezeichnung im Berliner Volksmund für die ehemalige Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße in der zwischen 1961 und 1989 geteilten Stadt Berlin

Dorthin führte uns der Ausflug am SONNTAG; dem 16. November 2014.

Was heißt in diesem Fall uns?

Meine Gäste waren Slavce, Kubilay und Besmira aus der 2.3 und weil Coleen nicht gekommen war, hatte ich Frau Milosevka, Slavces Mutter, einfach eingeladen mitzukommen.

Der erste Teil des Ausflugs war der Besuch im Tränenpalast in der Friedrichstraße. Dort kann man sich informieren über fast alles, was mit Ost- und West-Berlin zusammenhängt, die Fragen, warum die Menschen aus Ostdeutschland weg wollten, wie der Mauerbau plötzlich Ostberlin- und Westberlin trennten, es dann Möglichkeiten für West-Berliner gab, mit einem Visum einzureisen, wie die Kontrollen waren.

 Hier auf dem Foto steht Besmira in der Zelle, in der die Visa und die Ausweise kontrolliert wurden. Durch den kleinen Schlitz musste alles eingereicht werden.

Anschließend an den Besuch dort fuhren wir zur Siegessäule, weil alle drei Kinder noch nie dort oben waren.

Ich muss gestehen, dass ich an dem Tag nicht mit auf den Turm geklettert bin, auch Frau Milosevka nicht. Also mussten die drei Kinder allein hinauf steigen und ich konnte sie nur fotografieren, als sie selber Fotos von der Siegessäule machten. Der Engel war überraschend groß dort oben, sagten sie und die 285 Stufen nach oben recht anstrengend.

Wie auch sonst immer, sind wir nach dem Besuch in der Stadt, den Eindrücken aus dem Tränenpalast bei mir zu Hause gelandet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dort hatte ich kleine aufziehbare Autos und Tiere, aber auch Gesellschaftsspiele, wie z.B. Qwirkle und das machte  allen richtig Spaß, vor allem dass dabei Erdnussflips verspeist werden konnten.

wie immer Fotos unter http://gallery.schule-im-blick.de