Archiv für September 2013

Baden bei 15 Grad, Grillen, Boccia spielen, Darten und Feuer im Feuertopf

Donnerstag, 19. September 2013

Baden bei 15 Grad, Grillen, Boccia spielen, Dartpfeile werfen und Feuer im Feuertopf machen, das waren die Aktivitäten von Fatih und Matteo aus der 2.1 am Sonnabend, dem 14. September im Garten in Lankwitz.

Fatih war der erste, der unbedingt gleich früh ins Wasser springen wollte. Hier könnt ihr sehen, dass er sich zu erst mit dem Schlauch abkühlte, bevor er mit lautem Schrei uns Wasser sprang. Zugegeben, es gab vier Zuschauer, nämlich Matteo, seine Eltern und ich, und da konnte und wollte Fatih sich nicht blamieren.

(Unter uns: Wir Erwachsenen hätten es ihm nicht übel genommen, wenn er einen Rückzieher gemacht  und sich wieder angezogen hätte. Das tat er aber nicht!

Am Nachmittag ließ Matteo es sich nichtnehmen, auch ins Wasser zu springen: Er schnappte im wahrsten Sinne des Wortes „nach Luft“, so sehr erschreckte ihn die Kälte. Zuerst  hielt sich anfänglich auch mehr auf der Luftmatratze auf. Trotzdem war die Ausdauer bewundernswert, die die beiden Pool zeigten. Sie waren mit Sicherheit länger als eine halbe Stunde im Wasser. Genauer gesagt, waren sie mehr auf dem Wasser (mit der Luftmatratze) als direkt im Wasser, hatten jede Menge Spaß miteinander, mussten hin und wieder laut schreien, wenn sie mal wieder ins eisige Wasser stürzten.

Matteos Eltern hatten uns dankenswerter Weise Würstchen zum Grillen vorbei gebracht. Da hättet ihr mal Fatih sehen sollen: In Null-Komma-Nix hatte er den Tisch gedeckt, in meinem Kühlschrank eine Gurke gefunden, die in Scheiben geschnitten, nach dem Ketchup gesucht und war dann begierig zu essen. Zwischenzeitlich hatte Matteo das Grillen übernommen und dann konnte das leckere Mahl genossen werden.

Aus der Überschrift kann man entnehmen, dass noch vieles andere statt fand (Spiele, Feuer, Dartwerfen), so dass unser Plan noch auf das Strohballenfest zu gehen, verworfen wurde.

Nachdem ich die beiden dann nach Hause gebracht hatte, war ich selber dann noch auf dem Fest am Richardplatz und traf dort viele Menschen, z.B. Eltern ehemaliger Schüler, die berichten konnten, was aus ihren Kindern geworden ist. Es war schön für mich zu hören, dass die, von denen die Rede war, eine gute Entwicklung gemacht haben.

Vom Strohballenfest habe ich einige Fotos gemacht, die man auch unter der angegebenen Adresse sehen kann.

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Ein Nachsatz noch: Natürlich waren auch zwei Mädchen noch eingeladen, die einfach nicht gekommen sind. Das ist schwer zu verstehen, weil ganz viele andere Kinder gern mit wollen. Für Matteo und Fatih war es aber ohne Mädchen sehr schön.

 

Der Grunewald-See, das Hundeauslaufgebiet, und der Pool in Lankwitz, waren das Ziel unseres Ausflugs der 2.5 am 25. August 2013

Mittwoch, 11. September 2013

Eingeladen waren vier Kinder aus der Stammgruppe 2.5, Lamis, Ela, Lapo und Riad. Es war noch richtig schönes Wetter und man konnte draußen im Freien sein. Deshalb entschloss ich mich, wieder einmal in den Grunewald zu fahren und am See entlang zu laufen. Aber –das musste ich mir klar machen- ist der Grunewald-See ein Hundeauslauf-Gebiet!!!! Ihr hättet mal sehen sollen, wie sehr sich die Kinder vor den Hunden und die Hunde vor dem Geschrei der Kinder gefürchtet haben. –Übrigens: Wir sind an diesem Tag im Jagdschloss- Grunewald gewesen und auch noch richtig wie durch den Grunewald gewandert, eine wichtige Wochenend-Beschäftigung. Aber gestöhnt haben meine Gäste, man könnte auch sagen gemeckert (ein wenig).

Dafür waren sie dann außerordentlich fröhlich, ja ausgelassen im Wasser. Sie kreischten, tobten, wedelten mit dem Rudern, stießen sich von der Luftmatratze, machten Sprünge (A…bombe) von der Leiter, kurz sie waren über Stunden möchte ich sagen, im Wasser.

Ich glaube, der Hase, der bei mir zur Pflege war, hat sich über den Kinderlärm so erschreckt, dass er sich verkrochen hat. Ich fand ihn, nachdem ich die Kinder nach Hause gebracht hatte, zusammen gekauert unter unserem Boot ganz hinten im Garten.

Auch beim Essen gab es eine Besonderheit: Ich musste Ersatz schaffen, weil ein Kuchen nicht mehr zu genießen war: Also durften diesmal die Kinder allerlei Sachen essen, die in der Schule nicht so gern gesehen werden und die es sonst auch bei mir nicht gibt, nämlich Gummibärchen, Kartoffel-Chips, spielten mit den Fröschen, machten jede Art von Faxen, allen voran Riad. Es gab also richtig viel zu lachen.

Wisst ihr Leser eigentlich, wie warm oder besser gesagt, kalt das Wasser war? Es war höchstens 16 Grad. Da überrascht es nicht, dass das Warmduschen dann noch ein ausgedehnter Programmpunkt wurde, so dass das gemeinsame UNO Spiel aus Zeitgründen entfallen musste.

 

Im Gespräch mit einer Kindergärtnerin, die in ihrer Kita Tiere hält, wurde mir klar, dass es wichtig ist, das richtige Verhalten im Umgang mit Hunden zu lernen, nämlich ruhig stehen bleiben und den Hund völlig ignorieren.-