Archiv für Juli 2013

Pippi Langstrumpf und Piraten im FEZ

Dienstag, 23. Juli 2013

Was selten vorkommt, diesmal war es passiert: Der Ausflug der 2.3 war durch schlechtes Wetter bedingt, ausgefallenalso wurde er nachgeholt, am 28 Juni 2013.

Mit mir unterwegs waren Mercan Güzel, Selin Marz, Mert Bahadir und Tobias Nauschütz, und unser Ziel war –mal wieder- das FEZ.

Zuallererst waren wir draußen im Freien, die Kinder tobten herum, probierten das eine oder andere Spielgerät aus, aber wollten dann doch hinein ins Spielofezien.

Hier waren die Angeboten wieder einmal umfassend, mit viel Ideen und Spielfreude für jedes Kind, ob es lieber liest oder bastelt, sich schminkt oder verkleidet, all das gab es.

Draußen auf dem See gab es sogar eine Piraten-Insel, Flöße, Boote und die Verkleidung für Piraten (schwarze Augenklappe!!!)

Dorthin ging es mit viel Neugier und Vorfreude.

Dann aber passierte ein kleines Unglück: Mert wurde von einer Wespe gestochen. Das ist schmerzhaft, kann ich auch sagen. Leider ist es auch gefährlich, wenn der Gestochene allergisch gegen Wespenstiche ist.

 

Glücklicherweise gibt es im FEZ eine Erste-Hilfe-Stelle. Die „Oberpiratin“ sauste dann auch gleich mit Mert dorthin und die übrigen Kinder mussten warten. Sie wollten aber auch unter keinen Umständen ohne Mert das Piratenschiff besteigen.

Als er dann zurück war, stiegen die Vier gemeinsam auf ein Boot, sie ruderten mutig über den See, trieben sogar dicht an den Springbrunnen heran. So ganz gradlinig verlief ihre Tour nicht und ich fragte mich zwischen durch, was wohl geschehen würde, wenn sie überhaupt nicht mehr richtig anlegen könnten. Aber weit gefehlt, auch das Anlegemanöver gelang.

Nach diesem Abenteuer war dann aber genug geFEZt und wir schlugen den Weg nach Lankwitz ein, mussten aber unterwegs noch die Badehose für Mert holen. Ihm war es morgens zu kalt gewesen, dann aber hatte er doch plötzlich Lust in den Pool zu springen.

 

Der Pool war wieder –trotz Sonnenschein- ausgesprochen kühl. Man hört es am Geschrei der Kinder. Aber hineingesprungen sind alle, auf und mit der Luftmatratze herumgetobt, ebenfalls alle.

Aber allzu lange haben sie es im Wasser nicht ausgehalten: Da war doch Grillen und gemeinsames Essen besser, hatten wir doch vorher gemeinsam eingekauft.

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Fotos in der Galerie von Schule-im-Blick.de

Stg 2.2 in der Stadt

Dienstag, 23. Juli 2013

Am 21. Juni 2013, also schon nach Ferienbeginn, waren Kinder aus der Stg. 2.2 mit mir unterwegs.

Natürlich waren alle vier Kinder, es waren, Melda Sardogan, Doreen Gathoni, Lukas Reiche und Abdallah El Rabah, wild darauf in den Pool zu springen. Aber zugegeben, ganz heiß war es nicht (leider!!) und es war klar, dass keiner es im Pool lange aushalten würde. Deshalb einigten wir uns darauf, vorher einfach noch „in die Stadt“ zu fahren. Für uns war die “Stadt“ dann der Bereich um das Brandenburger Tor.

Unterwegs hatten wir noch ein etwas sonderbares Erlebnis: An der Ecke Mehringdamm/ Gneisenaustraße beharrte ein Fensterputzer trotz meiner abweisenden Geste darauf, die Autoscheibe vorn zu putzen. Na ja, ich rüvkter dann dpch ein 5o Cent Stück heraus, das Doreen ihm reichte. Dabei gab es einen Klang, als wäre das Geldstück zurück ins Auto gefallen. Wir suchten und suchten, mussten dann aber weiter fahren; es war Grün geworden. Hinterher wurde uns klar: Das Geld war keineswegs ins Auto gefallen, der Mensch hat nur einen Klang erzeugt, damit wir denken, er hätte das Geld aus der Hand fallen gelassen, und ihm noch einmal ein Geldstück überreichen. Er hatte Pech gehabt.

Wir parkten an der Straße des 17. Juni direkt vor dem Brandenburger Tor. Leider, leider war da noch überall Parkverbot vom Besuch des US Präsidenten Obama und in Vorbereitung der nächsten Aktionen.

Ein 7er Fahrrad wurde uns nämlich angeboten, und meine Gäste waren Feuer und Flamme, damit ein wenig herum zu radeln. Sie durften es auch, aber ohne mich: Ich wollte mir ein Strafticket ersparen.

Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei und konnte die Gruppe nicht fotografieren. Melda hat das mit dem Handy gemacht, aber wir haben es nicht geschafft, die Bilder auf den Computer zu senden.

Vor dem Kanzleramt machten wir unsere Picknick-Pause, grüßten in Gedanken die Kanzlerin, bestaunten die Regierungsgebäude und machten uns auf den Weg zur Siegessäule. Dort parkten wir direkt am Großen Stern, so heißt ja die Straße um die Siegessäule herum und machten einen Abstecher zum Schloss Bellevue. Auf dem Weg dorthin sahen wir über 20 Gullydeckel mit einem hellgrünen Kreuz. Was das wohl zu bedeuten hatte?

Die Erklärung erhielt Abdallah, der einen Polizisten vor dem Schloss befragt: Das ist das Zeichen dafür, dass diese Gullys untersucht worden waren, um sicher zu stellen, dass kein Sprengstoff darunter versteckt worden ist. Schließlich war Obama da.

Zur  Siegessäule liefen  wir auch, nachdem wir den Tunnel gefunden hatten. Aber besteigen wollten wir sie nicht mehr. Der Pool lockte .

Hier seht ihr Doreen, Melda und Lukas, das Bild daneben zeigt die Welle, die Abdallah bei seinen Kopfsprüngen hinterließ: Es ist mir nicht gelungen im richtigen Moment abzudrücken, um ihn mit der Kamera zu erwischen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem –recht kühlen-Bad gab es eine kleine Grillparty, als Nachtisch  es gab Eis, Melone, Kuchen und Saft . Den Abschluss bildete ein sehr lebendiges, aber faires  Versteckspielen durch das ganze Haus.

 

Mehr Fotos wie gehabt unter http://gallery.schule-im-blick.de