Archiv für Dezember 2012

Ganz weit und doch so nah…..eine Ausstellung im Labyrinth Kindermuseum

Montag, 3. Dezember 2012

Ja, so hieß die Ausstellung, die unser Ziel am 1. Dezember 2012 war.

Wer hatte dieses Ziel am 1.Dezember des laufenen Jahres?

Das waren  Elif Sude, Tallulah, Emir und Keith, alle vier aus der Stammgruppe 1.4. Diesmal verlief unser Ausflug in einer ungewohnten Reihenfolge: Zuerst waren wir bei mir im Haus und im Garten und fuhren erst am Nachmittag ins Labyrinth-Museum.

Nun, was haben die Kinder wohl im Spätherbst, ja fast schon im Winter in Haus und Garten angestellt? Sie spielten Crocket (sehr individuell), die Mädchen richteten sich in der Hütte häuslich ein, Tallulah schaukelte und fiel in den Sandkasten.

Dann wurde schwungvoll Ball gespielt. Der Ball landete mitten auf dem zugedeckten Pool und musste herausgefischt werden. Zum Glück gibt es auf dem Grundstück ein Netz, mit dem eigentlich Laub aus den kleinen Teichen gefischt werden kann. Das musste nun herhalten, um den Ball wieder heraus zu bekommen. Emir hatte zwar angeboten, ber die Leiter zu klettern und dann auf die Plane zu treten. Stellt euch das mal vor!!!!!! Unter der Plane ist Wasser und Emir wird ja kaum auf Wasser laufen können.

Nachdem der Ball gerettet und die diversen Spielsachen eingeräumt waren, gab es eine Mahlzeit im Wintergarten. Ein Wintergarten ist ein sehr heller Raum, der nicht allzu sehr beheizt und deshalb für Pflanzen gut zum Überwintern geeignet ist . Ich muss sagen, es hat mich gefreut, mit welchem Appetit die Vier die “gesunden” Sachen, Mohrrüben, Paprikaschoten, Kohlrabi, Mandarinen und Apfelsinen, verspeist haben.

Man merkt, dass sie alle viel über gesunde Ernährung  wissen.

Auf ging es nun zum Labyrinth-Kindermuseum in der Osloer Straße. Was es dort zu sehen gab, war einmalig:

Küche der Welt (Küchenwerkzeuge, Gewürze, andere Tischsitten…), Marktplatz international (Produkte aus aller Welt, Obst, Gemüse, Getreide), eine Schulputzer-Einrichtung, ein Verwandlungsbasar (Kleidung aus aller Welt zum Ausprobieren). Viel, viel mehr gab es zu sehen, auszuprobieren, zu malen, zu basteln…..(Siehe auch www. labyrinth-kindermuseum.de)

 

Was am schönsten war, glaube ich, war Möglichkeit temperamentvoll über Wackelstege zu laufen, sich fremdartig zu kleiden und Gefäße auf dem Kopf zu tragen. Auch einkaufen, Familie spielen, zu “kochen”, mal in die Schule reinzusehen, machte allen Spaß.

Aber alles hat ein Ende: Wir fuhren durch die Stadt zurück und waren – wie angekündigt- (fast) pünktlich zurück in Neukölln.