Archiv für April 2012

Im Märkischen Museum (mit Stg. 2.3) am 11. Februar 2012

Samstag, 14. April 2012

Im Märkischen Museum

Angeregt durch einen Bericht im Ticket des Tagesspiegels hatte ich beschlossen, Kinder aus der 2.3 zu einem Besuch dort einzuladen.

Am Sonnabend, dem 11.Februar waren wir dann dort und haben uns die Bereiche zum Thema: „Frag deine Stadt; Berlin, wie es früher war“ angesehen.

Dort standen ausgestopft ein Wolf, ein Fuchs, Bären, eine Ringelnatter (nur mit Hilfe einer Taschenlampe zu entdecken) und noch ein Rehkitz mit Mutter (wenn ich mich recht erinnere). In einem Extra-Kasten konnten man das Fell der Tiere fühlen (Wolfsfell fühlt sich ausgesprochen angenehm an), die Abdrücke der Tiere ansehen, und man konnte auch die Laute, die sie von sich geben, anhören.

Sehr interessant war der Bereich der Schule von früher, mit festen Pulten, Tintenfass, Rohrstock und Bildern der Schulklassen mit 50 und mehr Schülern oder Schülerinnen, keine gemischten Klassen.

Eine weitere Abteilung zeigt die Entwicklung vom Kramladen zum Kaufhaus bzw. Supermarket. Es gab die Möglichkeit eine Waage von früher auszuprobieren, die Registrierkasse zu benutzen und Einkaufen zu spielen. Einkaufsläden aus allen Epochen standen herum und meine vier Gäste hatten ein großes Vergnügen beim „Shoppen“, wie das Einkaufen heutzutage heißt.

Ich hätte sehr gern die Kinder vor den verschiedenen Einrichtungen fotografiert. Doch dafür hätte ich zahlen müssen und, was noch schwerer wiegt, das Blitzlicht nicht benutzen dürfen. Letzteres hätte dazu geführt, dass man nichts richtig sieht. Darum habe ich ganz darauf verzichtet.

Sehr interessant war –für mich jedenfalls- die Folterkammer, in der die Geräte zu sehen sind, mit denen Diebe, Räuber und Mörder im Mittelalter bestraft und auch hingerichtet wurden. Viele Sprichwörter haben da ihren Ursprung,

z.B.

  • sich gerädert fühlen,
  • auf den Hund gekommen sein,
  • den Gnadenstoß geben,
  • die Daumenschrauben anlegen
  • auf die lange Bank schieben.

Wer sich dafür interessiert, schaut am besten im Internet nach.

 

 

 

 

 

Des Ausflugs 2. Teil

 

Der Besuch im Märkischen Museum war nur ein Teil des Ausflugs, der 2. Teil fand im Tiergarten statt, wo die Kinder sich im Schnee tummelten, weil es mit dem geplanten Schlittschuh-Laufen wegen des Schnees auf dem Eis so gut nicht ging.

Wisst ihr, meine Leser und Leserinnen, eigentlich, was man im Winter in einem Garten auch machen kann?

Schaut euch die Fotos an, dann könnt ihr diese Frage beantworten.

Mit 2.4 im Meteum am 30.Januar 2012

Samstag, 14. April 2012

Experimentieren heißt doch „ausprobieren“, und das hatte das Meteum für die Winterferien angeboten.

Daraufhin hatte ich Leonard, Ahmad, Asra und Yurena aus der 2.4 zum 30. Januar dorthin eingeladen.

Den Kindern wurde vieles klar gemacht, Klimaveränderung, Schutz der Natur etc. Großes Interesse hatten sie aber an den Chemischen Experimenten.

Das Herstellen von „Gummibärchen“ und „Badekugeln“ nach Rezept.

Unterstützt von einer ganzen Reihe Erwachsener durften die Kinder bestimmte Substanzen zusammen mischen, erhitzen oder auch nicht, verrühren, in Form gießen oder pressen und dann abkühlen lassen.

Zu erforschen gab es hier wenig: Lebensmittelfarben und Duftnoten durften die Kinder aussuchen. Aber welche Zutaten zu welchem Zweck in das Gemisch hinein sollten, wie es kommt, dass der Teig blau ist, aber nach Zitrone schmeckt, alles Fragen, die leider nicht gestellt wurden , weil die Kinder nicht intensiv nachfragten.

Dieser Teil hat den Kindern viel Spaß gemacht, doch Achmed fragte mich vorsichtig, was denn eigentlich eine Badekugel sei.

Deshalb schauten wir uns die Zutaten genauer an und analysierten, was die einzelnen Beigaben bewirken können: Backpulver und Zitronensäure bewirken wohl das Sprudeln, den Duft, wie der Name sagt, die  Duftöle und für eine angenehme Farbe sorgen die Lebensmittelfarben, und die hautpflegende Wirkung obliegt dann dem Öl. Um alle diese Zutaten miteinander zu verbinden, dazu braucht man die Maisstärke.

Und das Ganze, lieber Ahmad, wird ins Badewasser geworfen, nachdem es, gerollt und in Folie gewickelt, getrocknet worden ist.

Schmackhaft waren die Gummibärchen, da habe ich jedoch das Rezept nicht in Gänze fotografiert. Aber auch hier stimmten Geschmack und Farbe nicht überein. Wie das wohl kommt?

Da dieser „Experimentier-Kurs“ ja bis 15.30 Uhr dauern sollte, waren die Kinder nicht mehr bei mir zu Hause. Das hole ich aber nach für die beiden, die ich noch nicht eingeladen hatte.

Wer noch Fotos sehen möchte, von den vier Kindern, schaue ins Internet: Gallery.Schule-im-Blick.de.

Sie sehen interessant aus mit den Schutzbrillen und den großen Handschuhen beim Experimentieren.