Ein Reise –nur nach Lankwitz
Eigentlich ist ja die Zeit der großen Ferien die beste Gelegenheit für Ausflüge: Deshalb habe ich noch vor den Ferien Kinder aus der Stammgruppe 1.4 kontaktiert und zum Dienstag, dem 5. Juli zu einem Ausflug eingeladen.
Beflügelt vom Erlebnis in der Kiesgrube und immer noch willens auch die Waldschule wieder einmal zu besuchen, brachen wir auf Richtung Grunewald (über die Autobahn). Wir plauderten über dies und jenes und mir wurde klar, dass allein der Begriff „Schule“ aus Waldschule Ablehnung provozierte……….
Ich sprach auch davon, dass wir ja vorher/nachher den Funkturm besuchen könnten. Funkturm???!!!! Den kenne ich nicht, scholl es mir aus drei Kehlen entgegen.
Welche drei? Ach, ja: Noch wisst ihr ja nicht, wer mitgekommen ist. Es waren Parizza Salehi und Ramazan Tan. Emir hatte rechtzeitig abgesagt und da brachte Ramazan seinen Cousin Berat mit. Also, alle drei kannten den Funkturm nicht. Also ab zum Turm.
Wir parkten das Auto und fanden auch den richtigen Eingang zum Turm,
doch dann stand da ein Schild:
Wegen Wartungsarbeiten bleibt der Funkturm vom 04. Juli 2011 bis einschließlich 12. September 2011 geschlossen. Das betrifft auch das Restaurant und die Aussichtsterrasse. Ab dem 13. September 2011 sind Restaurant und Aussichtsplattform dann wieder für Besucher offen.
Das war ja ein Reinfall. Nun ja, wenn es denn so sein sollte!!! Der Pool, den die Kinder offenbar für ein Kinderplanschbecken gehalten haben, lockte. Also, ab nach Lankwitz und in den Pool.
Der löste dann auch großes Erstaunen aus mit seinen 5 Meter Durchmesser und 1, 40 Meter Höhe. Mit zwei Luftmatratzen und Rudern und Wasserpistolen konnten die Wasserschlachten dann ausgiebig stattfinden.
in Spielplatzbesuch war Teil des Programms, und mir –dabei eher in der Zuschauerrolle- gefiel sehr, wie die Kindergruppen, die auf dem Spielplatz in Kontakt kamen, miteinander umgingen. Von drei Gruppierungen z. B. bestand Interesse an der Pumpe am Wasserspielplatz: Einer pumpte, eine andere aus einer neu hinzukommenden Gruppe stellte sich daneben, schaute zu und fragte nach einer Weile: „Kann ich mal?“ Und für mich erstaunlich, machte der erste sofort Platz. Weil nun aber das Pumpen ziemlich anstrengend war, gab der zweite „Pumper“ meist schnell wieder auf und der erste oder ein weiterer übernahm die Aufgabe: Streit oder Geschrei gab es nie.
Aber eins muss ich nun doch berichten: Parizza hatte nicht gerade einen leichten Stand: Beim Fußballspielen war sie nicht schlechter als Ramazan, aber wenn diesem oder seinem Cousin etwas misslang, schrie er immer voller Empörung: „Parizza!!!!!!!“, als wäre sie verantwortlich. Das eine oder andere Mal konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen: „Hej, dafür kann Parizza wohl kaum etwas!!!“
Nach dem Spielplatzbesuch gab es einen zweiten Durchgang Baden im Pool!! Anschließend war „Verstecken quer durch Haus und Garten“ angesagt.

