Archiv für Mai 2011

Osterferien im FEZ

Sonntag, 1. Mai 2011

Doch, das war ein wirklich schöner Ausflug mit den vier Kindern, Jael, Jula Luis und Mohamed aus der Stammgruppe 2.6.

Wir waren in den Ferien verabredet, und Julas spontan geäußerter Wunsch war es, den Tag im FEZ (Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide) zu verbringen. Natürlich war ich neugierig, was sie denn so sehr ins FEZ zog.

Es war das Rappel-Zappel. Das kennt ihr doch alle: eine indoor Spiellandschaft in verschiedenen Ebenen, verbunden durch Rutschen und Leitern, ausgestattet mit Bällen jeder Größe, mit Vorhängen, Schaukeln, Wimpeln, Balancier- Möglichkeiten, Seilen und…und …und..!

Es war das Rappel-Zappel. Das kennt ihr doch alle: eine indoor Spiellandschaft in verschiedenen Ebenen, verbunden durch Rutschen und Leitern, ausgestattet mit Bällen jeder Größe, mit Vorhängen, Schaukeln, Wimpeln, Balancier- Möglichkeiten, Seilen und…und …und..!

Aber Jula hatte zu dem Rappel-Zappel eine sehr individuelle Beziehung entwickelt: Es schien sich ihr bei jedem Besuch zu entziehen:

Als sie mit der Klasse im Fez war, konnten die dreißig Kinder das Gerät nicht nutzen: (Es kostet extra und es können gar nicht so viele Kindern gleichzeitig drinnen sein.

Beim 2. Besuch hatte sie geduldig vor dem Rappel-Zappel gewartet. Es waren wohl zu viele  Kinder gleichzeitig drin und die anderen mussten halt warten, bis die halbe Stunde, auf die jedes Kind ein Recht hat, vorüber war. Was passierte dann? Könnt ihr das fassen?

Es war einfach Schluss: „Wir schließen jetzt!“ Na , die Enttäuschung könnt ihr euch vorstellen…..

Nun wollte Jula doch endlich dort spielen.

Und kaum zu fassen: Es war für sie (fast) die allerletzte Möglichkeit.

Hier hätte ich große Lust euch raten zu lassen, warum wohl. Wird das Rappel-Zappel abgebaut? Oder zieht Jula aus Berlin weg? Oder? Oder?

Nein, Jula wächst………………………….und Kinder dürfen nur bis zu einer Größe von 1,50 m auf das Spielgerät. Jula war 1,48 m am 19. April 2011, dem Tag, an dem wir im Fez waren.

Und  die Aufpasserinnen waren eisern und grundsätzlich: Luis, der erkennbar größer als 1,50 m ist, musste draußen bleiben. Ich muss schon sagen, ich fand das wirklich ein bisschen hart und ich fürchte, das hat Julas Vergnügen schon beeinträchtigt. Aber Luis hat es souverän ertragen!

Große Anerkennung!

Jael und vor allem Mohamed hatte diese Probleme noch nicht und tobten miteinander und anderen fröhlich eine halbe Stunde durch das Rappel-Zappel!

Damit Luis, der sich zwischenzeitlich alle anderen Angebote angesehen hat und besonders Spaß an dem Küken, den Meerschweinchen und den kleinen Hasen gefunden hatte, doch noch ein wenig Bewegung bekam, steuerten wir die Turnhalle an. Und da hatte ich ein Erlebnis, das mich richtig erfreut hat:

Am Eingang der Turnhalle saß ein Junge und weinte bitterlich. Alle vier Kinder sind sofort zu ihm gelaufen und haben sich erkundigt, was denn so schlimm sei. Mphames lief sofort los, um seine Erzieherin zu suchen. Diese gemeinsame Fürsorge fand ich eindrucksvoll. Aber auch der Junge hat dieses „Mitleiden“ als hilfreich empfunden, hatte ich den Eindruck. Denn seine Tränen versiegten, nachdem er noch ein Taschentuch bekommen hatte und seine Nase putzen konnte,  und er schaute getröstet in die Welt.

In der Turnhalle waren mehrere Balancier-Parcours eingerichtet, es gab die Möglichkeit Ball zu spielen, auf der Hüpfburg zu toben, Tischtennis zu spielen und Verschiedenes mehr.

Doch irgendwann will man oder muss man dann doch diese gastliche Stätte verlassen, denn Spielen im Garten bei mir war angesagt. Aus diesem Spielen Daraus wurde dann eher eine Wasserschlacht mit Wasser aus dem Pool.

Damit sie nicht zu lange im Nassen saßen, mussten sie jeder ein T-Shirt von mir anziehen. Das war ein lustiges Bild.

Noch etwas hat mich beeindruckt, nämlich Mohameds Nachdenklichkeit: Er sagte beim Essen, dass ihm immer so viele Gedanken durch den Kopf gehen und er sich z.B. fragt, wie es sich wohl anfühlt, Deutscher zu sein oder aber –aktuell- Japaner?

Habt ihr eigentlich auch solche Gedanken? Kann man nachfühlen, wie es ist, ganz jemand anderes zu sein?

Aber Jula hatte zu dem Rappel-Zappel eine sehr individuelle Beziehung entwickelt: Es schien sich ihr bei jedem Besuch zu entziehen:

Als sie mit der Klasse im Fez war, konnten die dreißig Kinder das Gerät nicht nutzen: (Es kostet extra und es können gar nicht so viele Kindern gleichzeitig drinnen sein.

Beim 2. Besuch hatte sie geduldig vor dem Rappel-Zappel gewartet. Es waren wohl zu viele  Kinder gleichzeitig drin und die anderen mussten halt warten, bis die halbe Stunde, auf die jedes Kind ein Recht hat, vorüber war. Was passierte dann? Könnt ihr das fassen?

Es war einfach Schluss: „Wir schließen jetzt!“ Na , die Enttäuschung könnt ihr euch vorstellen…..

Nun wollte Jula doch endlich dort spielen.

Und kaum zu fassen: Es war für sie (fast) die allerletzte Möglichkeit.

Hier hätte ich große Lust euch raten zu lassen, warum wohl. Wird das Rappel-Zappel abgebaut? Oder zieht Jula aus Berlin weg? Oder? Oder?

Nein, Jula wächst………………………….und Kinder dürfen nur bis zu einer Größe von 1,50 m auf das Spielgerät. Jula war 1,48 m am 19. April 2011, dem Tag, an dem wir im Fez waren.

Und  die Aufpasserinnen waren eisern und grundsätzlich: Luis, der erkennbar größer als 1,50 m ist, musste draußen bleiben. Ich muss schon sagen, ich fand das wirklich ein bisschen hart und ich fürchte, das hat Julas Vergnügen schon beeinträchtigt. Aber Luis hat es souverän ertragen!

Große Anerkennung!

Jael und vor allem Mohamed hatte diese Probleme noch nicht und tobten miteinander und anderen fröhlich eine halbe Stunde durch das Rappel-Zappel!

Damit Luis, der sich zwischenzeitlich alle anderen Angebote angesehen hat und besonders Spaß an dem Küken, den Meerschweinchen und den kleinen Hasen gefunden hatte, doch noch ein wenig Bewegung bekam, steuerten wir die Turnhalle an. Und da hatte ich ein Erlebnis, das mich richtig erfreut hat:

Am Eingang der Turnhalle saß ein Junge und weinte bitterlich. Alle vier Kinder sind sofort zu ihm gelaufen und haben sich erkundigt, was denn so schlimm sei. Mphames lief sofort los, um seine Erzieherin zu suchen. Diese gemeinsame Fürsorge fand ich eindrucksvoll. Aber auch der Junge hat dieses „Mitleiden“ als hilfreich empfunden, hatte ich den Eindruck. Denn seine Tränen versiegten, nachdem er noch ein Taschentuch bekommen hatte und seine Nase putzen konnte,  und er schaute getröstet in die Welt.

In der Turnhalle waren mehrere Balancier-Parcours eingerichtet, es gab die Möglichkeit Ball zu spielen, auf der Hüpfburg zu toben, Tischtennis zu spielen und Verschiedenes mehr.

Doch irgendwann will man oder muss man dann doch diese gastliche Stätte verlassen, denn Spielen im Garten bei mir war angesagt. Aus diesem Spielen Daraus wurde dann eher eine Wasserschlacht mit Wasser aus dem Pool.

Damit sie nicht zu lange im Nassen saßen, mussten sie jeder ein T-Shirt von mir anziehen. Das war ein lustiges Bild.

Noch etwas hat mich beeindruckt, nämlich Mohameds Nachdenklichkeit: Er sagte beim Essen, dass ihm immer so viele Gedanken durch den Kopf gehen und er sich z.B. fragt, wie es sich wohl anfühlt, Deutscher zu sein oder aber –aktuell- Japaner?

Habt ihr eigentlich auch solche Gedanken? Kann man nachfühlen, wie es ist, ganz jemand anderes zu sein?