Archiv für Januar 2011

Ich will nur das Beste für mein Kind

Donnerstag, 27. Januar 2011

Das intensive Gespräch zu Erziehungsfragen ist längst überfällig:

Natürlich muss es Regeln geben, natürlich müssen Kinder lernen Situationen zu ertragen, in denen ihnen etwas abverlangt wird, was sie im Moment gerade nicht wollen. Die Reaktion, dazu hätten sie “keine Lust”, konnte ich nur mit einem freundlichen Lächeln und den Worten: “Keiner hat verlangt, dass du dazu Lust hast. Mache es einfach ohne Lust!” parieren. Ein grundsätzliches lustbetontes Lernen wird immer wieder Phasen lustlosen Tuns erfordern, das ist im Leben  so. Oder waschen sich Leute nur dann, wenn die “Lust” dazu haben?

Aber dass die jungen Eltern im Moment keinerlei Distanz zu ihren Nachkommen haben, das beunruhigt. Ist es daraus zu erklären, dass sie keine anderen verbindlichen und auch sinnvollen Aufgaben haben als ihre Kinder?

Ist der “Lebens-Kampf” dem Kampf um das -vermeintlich- Beste für das eigene Kind gewichen?

Warum muss das Kind auf die eine (vielfach gewünschte) Schule kommen? Gibt es nicht anderes, auf das man stolz sein kann. Natürlich hängt die Entwicklung im Pubertätsalter sehr stark auch mit den Freundschaften zusammen, mit der Peergroup. Das lässt sich gestalten. Und eine fremd anmutende Peergroup stellt eine besondere Chance dar, eine Chance, Fremdes kennen zu lernen, sich selber kennen zu lernen, sich zu positionieren. Wollen wir wirklich dem Kind jede Reibung ersparen und uns dann wundern, dass die kleinste Unannehmlichkeit sie umwirft?

Ausflüge Oktober 2010

Donnerstag, 27. Januar 2011

Hat der gelacht, der John, er konnte gar nicht aufhören zu lachen und wir alle, Eda, Fabienne und Miro und ich, mussten mit lachen.

Aber das war erst am Nachmittag bei mir zu Hause am Kaffeetisch.

Hier seht ihr ihn mit einer Vogelpfeife, die er im Fez ausprobiert und gekauft hat

Wir waren nämlich vorher im .Fez gewesen, und zwar am Sonntag, dem 26.September. Dort fand gerade ein Samba-Festival statt

Leute, ist das ein Lärm, wenn 30 bis 50 Trommeln im Samba-Rhythmus geschlagen werden.

Zwar hatte ich im Internet gelesen, dass dieses Festival stattfinden würde, aber das Angebot am Eingang zum FEZ übersehen: Wir hätten Ohrstöpsel kaufen können.

Im Fez gab es natürlich wieder das Rappel-Zappel (Bilder im Internet) zum Toben, das reichlich genutzt wurde. Trommeln wurden erprobt und Zöpfe geflochten.

Wie lange die wohl gehalten haben?

Der nächste Ausflug mit der Stammgruppe 2.1 fand in den Herbstferien statt, nämlich am Dienstag, dem 19.Oktober. Unser Ziel war das Exploratorium in Potsdam.

Als wir gegen 11.15 Uhr dort ankamen (für 11.30 Uhr waren wir angemeldet), trafen wir, es war kaum zu fassen, Frau Albrecht, die Stammgruppenleiterin der 2.1. War das ein Zufall!!! Denn sie wusste weder, wann die Schülerinnen und Schüler den Ausflug machen wollten, noch wohin.

Frau Albrecht wollte halt das Exploratorium kennenlernen, sicher um einen Ausflug dorthin zu machen. Nun können die vier Experten: Salin, Seyda, Alisa und Günay, sie beraten. Es gab außerordentlich viel zu erproben, aus der Mechanik z.B. Flaschenzug, Optik, Akustik, Biologie, eben alle naturwissenschaftliche Bereiche.

Wie viel die Kinder im Einzelnen davon gelesen und wirklich erprobt und verstanden haben, vermag ich nicht einzuschätzen. Aber eines haben sie alle vier wirklich gemacht: nämlich Glibber für Halloween hergestellt.

Wollt ihr das Rezept kennen lernen:

Ihr braucht:

Ihr braucht

1 TL Johannesbrotkernmehr

150 ml Wasser

1Tablette Gebissreiniger mit Sodium Perbonate

Lebensmittelfarbe und Glitzer

2 Gläser, 1 Pipette, 1 Topf, 1 Löffel

So wird es gemacht:

Johannesbrotkernmehl in 100 ml Wasser einrühren, auf 50 – 60 Grad erhitzen, ins Glas geben und mit Farbe und Glitzer mischen.

Gebissreinigertablette in 50 ml Wasser auflösen und von dieser Lösung mit der Pipette 10 – 15Tropfeischung geben und schnell kräftig durchrühren.

Fertig ist der Glibberschleim!

Nicht zum Verzehr geeignet!! Das heißt: Auf keinen Fall essen!! Nach einigen Tagen entsorgen