Archiv für August 2010

Ausflüge mit Kindern

Montag, 23. August 2010

Weiter geht es mit den angekündigten Berichten über Ausflüge mit Kindern der einzelnen Stammgruppen.

Diese Berichte sollen Anregungen für mögliche Ausflüge sein.

Wie sich der eine Leser oder die andere Leserin sicher erinnert, hatte ich mir vorgenommen, die Kinderbauernhöfe in Berlin nacheinander zu besuchen. Es gibt eine ganze Reihe davon: In der Stadt Berlin selber habe ich neun entdeckt, am Stadtrand noch zwei, nämlich in Großziethen und Erkner.

Gleich am Anfang der Ferien waren Gülnihal, Arif und Ebrar aus Stg. 2.4 mit mir unterwegs. Es war ein heißer Tag und heiß war uns auch, als wir den Kinderbauernhof „Pinke-Panke“ in Pankow endlich erreichten. Es ist doch ein recht weiter Weg von Neukölln dorthin.

Das Spannendste auf dem Bauernhof Pinke-Panke waren die Holzaufbauten, in denen einzelne Kindergruppen ihren eigenen Gruppenraum hergestellt haben. Wir trafen dort Kinder, die gerade lernten, wie die Kaninchenställe zu säubern sind. Andere tobten auf den Holzaufbauten und wollten die Besucher gar nicht gern in ihrem Raum haben.

Bei allen Besuchen wurde mir klar, dass Kinder am meisten vom Kontakt zu einem Kinderbauernhof haben, wenn sie selber dort sich engagieren und regelmäßig sich um Teilbereiche, z.B. um die Gänse und Enten kümmern oder eben Kaninchenställe säubern.

Den Rest des heißen Tages verbrachten wir wieder im Swimming-Pool in meinem Garten.

Gänzlich anders war das Wetter am Mittwoch, dem 18. August 2010, kaum noch Sommerwetter.

Die Kinder aus der 2.5 waren eingeladen und außer Caglanur, die nach Aussagen ihres Vaters krank war, waren alle da: Jennifer, Binyamin und Hoang. Für Caglanur kam Nilay und war ganz glücklich, weil sie ja vor zwei Jahren schon einmal mit war auf einem Ausflug, damals allerdings im Herbst.

Unser Ziel war der Müggelsee und die Waldschule am Teufelssee.

Nun ja, nicht nur das Wetter auch die Verkehrslage (Staus und Umleitungen) war weniger angenehm, und der Anblick der Umgebung des Müggelturms war verstörend: völlig vernachlässigte Ruinen der ehemaligen Gaststätten.

Der Müggelturm selber ist völlig in Ordnung. Von oben waren der Müggelsee und die wunderbare Waldumgebung deutlich zu sehen.

Auch der Besuch in der Waldschule Teufelssee machten Spaß: Neu dort waren eine Duftorgel (mit wirklich klar erkennbaren Duftnoten, wie Apfel, Melisse etc.) und eine Geräuschebox, auf der für uns wenig bekannte Geräusche der Waldtiere zu hören sind, z.B. Fuchs, Waldkauz, Moorfrosch.

Diese Waldschule ist wirklich immer wieder anregend. Infos auf der Website des Waldschule. Ein Besuch mit der Familie lohnt sich, obwohl der Anfahrtsweg mit und ohne eigenes Auto doch eine Herausforderung ist. Hierhin gehört ein großes Lob an die Vier aus 2.5 , die trotzdem richtig fröhlich und nett miteinander umgingen.

Der Rest des Tages war dann trotz der relativen Kühle. dem Toben im Pool vorbehalten. Ich war sogar mit im Wasser, und wir haben gemeinsam einen Strudel in Gang gesetzt, indem wir lange im Kreis gerannt sind und uns dann vom Wasser tragen ließen.