Waldmuseum Grunewald und auf dem Funkturm mit Kindern aus der Stammgruppe 2.1

12. Mai 2013

Am Sonntag, dem 14. April, waren Hannah Kuntze, Süheda Bahadir, Volkan Karabulut und Tarik Turan zu einem Sonntagsausflug eingeladen.

Den Vormittag verbrachten wir in Haus und Garten, war es doch der erste richtige Frühlingstag nach Wochen bei Kältegraden und ohne Sonne.

Wir spielten Uno und Set und gingen anschließend natürlich in den Garten. Dort spielten die Jungen begeistert Tischtennis und Krocket, die Mädchen gestalteten die Blüte des Sommers bei Musik.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorher hatten wir die kleinen Teiche betrachtet, die mit Hilfe von Solarzellen belüftet werden. Dort hatten wir Froschlaich entdeckt. Na, mal sehen, wie viele Frösche schlüpfen werden.

Nach einem Imbiss (gesundheitlich wertvoll mit Früchten und Gemüse) war es Zeit in die Waldschule zu gehen. Viele kennen sicher die Angebote dort. Für meine vier Gäste waren die Puzzles aus Baumscheiben die größte Attraktion. Aber auch die Vielfalt der (ausgestopften) Tier, die in unseren Wäldern beheimatet sind, fanden Interesse.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu unserem Leidwesen wurde die Waldschule um 15.00 Uhr geschlossen. Wir konnten noch nicht einmal Picknick dort einnehmen. Das taten wir dann in der Nähe auf einem netten Platz mit vielen anderen Leuten zusammen, die die Sonne aus den Häusern gelockt hatte.

Auf dem Weg zur Waldschule waren wir am Funkturm vorbei gekommen. Dabei hatten alle Vier gesagt, sie seien noch nie auf dem Funkturm gewesen. Was also lag näher, die Zeit, die wir noch hatten, zu einem Besuch dort zu verwenden?

Das also war dann unser nächstes Ziel, bevor wir in Form einer kleinen Stadtrundfahrt vorbei am Zoo, an der Gedächtniskirche (hinter Planen), an der Siegessäule, dem Brandenburger Tor, dem Potsdamer Platz und dem Technik-Museum zurück nach Neukölln fuhren.

Mit Kindern der 2.5 im Extavium in den Osterferien 2013

3. April 2013

Das Extavium in Potsdam/ Babelsberg , Marlene-Dietrich-Allee 9 war unser Ziel am Dienstag, dem 26. März 2013.

Was ist denn nun das Extavium?

Es ist ein wissenschaftliches Mitmachmuseum, in dem viele naturwissenschaftliche Exponate zum Ausprobieren bereit gestellt sind. Es ist dem Spektrum des Technikmuseums vergleichbar, das sich im Moment in Überarbeitung befindet. Im August soll es fertig werden.

Eingeladen hatte ich Kinder aus der Stg. 2.5, nämlich Eda, Merle, Bruno und Atilla Bera. Leider kam Atilla nicht, schade….denn wir hatten eine Eintrittskarte für 5 Personen für das Extavium.

Glücklicherweise hatte ich vorher angerufen und erfahren, dass am Vormittag sehr viele Brandenburger Klassen kommen wollten. In Brandenburg war das nämlich der letzte Schultag vor den Osterferien und das nutzten die Lehrer für einen Ausflug.

Deshalb verbrachten wir den Vormittag bei mir im Haus und auch im Garten….natürlich im Schnee. Und ich muss es schreiben: Es war unfreundlich kalt. Der Schnee sah ja ganz nett aus, aber der Wind –trotz Sonnenschein- konnte einem das Draußensein schon verleiden.Hier seht ihr alle Drei bei Hüpfen auf dem Trampolin im Schnee.

Das war aber nur eine Viertelstunde spaßig, dann lockten die Wärme im Haus und die Möglichkeit, drinnen zu spielen, Eier zu bemalen und mit Hilfe einer Banderole hübsch zu gestalten.

Auch „Mensch, ärger dich nicht!“ war angesagt. Hier gewann Bruno, was ihm zu gönnen sei, musste er am Anfang des Spiels doch aushalten, dass er lange keine 6 würfeln konnte.

Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg nach Babelsberg. Dort buchten wir gleich am Empfang die Teilnahme an einem Experimentierkurs:

Experimente rund um Ostern!

Der Klassiker zur Osterzeit! Ei-Experimente für Groß und Klein!

Was hat das Zähneputzen mit dem Osterei zu tun? Wie bekomme ich ein hartgekochtes Ei durch einen viel zu dünnen Flaschenhals und warum gehen Eier nicht kaputt, wenn sie aus vielen Metern Entfernung auf den Boden fallen?

Eda hat es geschafft, das Ei durch den Flaschenhals ins Innere der Flasche zu befördern. Wie bekommt sie das Ei aber nun wieder raus? Das Ei ist ein wenig dicker als der Flaschenhals.

Daneben seht ihr Merle, die dasselbe mit einem Luftballon versucht.

Wenn ihr wissen wollt, wie es funktioniert, fragt die Drei einfach.

 

Es gab unendlich viele Möglichkeiten, physikalische Phänomene zu erkunden:

Hier seht ihr Bruno, der ganz allein einen Trabbi hochzieht.

Eda und Merle sind ganz schnell Fahrrad gefahren und haben auf diese Weise eine Glühlampe zum Leuchten und einen Ventilator zum Laufen gebracht,  und sie telefonierten mit Hilfe eines Gartenschlauches.

 

 

Zum Schluss verleitete uns Merle dazu, die Finger auf Metallplatten zu legen.

Man bekam einen kleinen Elektroschlag, nicht gefährlich, aber unangenehm.

Jeder hat es einmal probiert, dann aber nicht mehr!!

Mehr Fotos unter

Galerie von www.Schule-im-Blick.de

Mit 1.6 ins FEZ am 02.02.13

26. Februar 2013

 Winterferien: Zeit für einen Ausflug mit Sophie, Nur und Paul aus der 1.6 und Amelie aus 1.1

Wieder lockte es mich, das FEZ mit seinem Zauberschloss als Ziel des Ausflugs zu nutzen. Doch an Samstagen öffnet das FEZ erst um 13.00 Uhr und so verbrachten wir den Vormittag bei mir zu Hause.

Zuerst war das beliebte Spiel UNO an der Reihe. Wer hat gewonnen?

Ich gestehe, ich kann mich gar nicht mehr so genau erinnern, ich glaube, es war Nur. Aber so ganz große Begeisterung löste dieses Spiel bei allen nicht aus.

Viel interessanter waren die Farben, die in dem Spiel-Raum standen, hatte doch Frau Franczak der Stammgruppe gezeigt, welche überraschenden Effekte mal erzielen kann, wenn man Farbe satt in die Mitte eines Papierblattes gibt und dieses dann faltet.

Mit Acrylfarbe satt –ich hatte noch eine ganze Menge kleiner Tuben, die vom Austrocknen bedroht waren- entstanden verschiedene abwechslungsreiche Ergebnisse.

Hier seht ihr sie, ausgeschnitten und aufgereiht und ihr seht die Vier beim Malen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht nur diese Idee geht auf eine Anregung aus der Schule zurück, und auch sonst waren die Erfahrungen aus der Schule präsent:

 

 

 

Mein Gong erinnerte an die Schule, spontan spielten die Kinder „Schule“: Eins der Mädchen- ich glaube, es war Nur-  war Frau Franczak, Sophie war Sabrina, die Erzieherin, die anderen beiden waren Schüler. Der Gong wurde leiser oder auch nachhaltiger geschwungen, und es erklang der Ruf „Leiser bitte!“

Nun: Diese Aufforderung zeigte nicht lange Wirkung, denn die Puschelbälle, auch Erinnerungen an die Schule, reizten zum Spiel.

 

 

 

 

 

 

 

Ebenso waren Kissen und Polsterteile des Sofas eine Herausforderung zum Toben.

Hin und wieder griff „Frau Franczak“ ein und schickte laute Schüler in die Lese-Ecke.

Nach einer gemeinsamen Mahlzeit ging es dann zum FEZ. Dort gab es: Die Zeitreise des Schlosses.

Diesmal war dort alles sehr viel strukturierter: Gleich am Anfang wurden unsere vier „Zauberschüler“ dem Haus Hufflepuff zugeordnet, erhielten ihren Schülerausweis und den Auftrag, möglichst viele „Unterrichtsstunden“ mitzumachen, um dadurch für ihr „Haus“ Zaubersteine zu sammeln. Das Angebot ist eine gut durchdachte ganztägige Veranstaltung. Wir allerdings hatten nur die Möglichkeit an zwei der „Unterrichtsstunden“ teilzunehmen, nämlich an „Zauberstabkunde“ bei Prof. Rosewood und an „Magie des Meeres und der Wasser“.

Um alles so richtig zu genießen, muss man einen ganzen Tag dort verbringen. Das hatten wir so nicht eingeplant. Aber trotzdem war es ein ereignisreicher Tag.

Wieder einmal war das FEZ unser Ziel! Mit 1.5

7. Januar 2013

Da ich im letzten Jahr aufgrund einer Fuß-Op nicht dazu gekommen bin, alle Stammgruppen einzuladen, habe ich für dieses Schuljahr geplant direkt hintereinander die kleinen Stammgruppen einzuladen, die im letzten Jahr nicht dran waren!

Also waren jetzt in den Weihnachtsferien am Sonnabend, dem 5.Januar 2013, vier Kinder aus der 1.5 bei mir zu Gast und dann mit mir im FEZ.

Um Genaueres über das FEZ zu erfahren, kann man problemlos im Internet nachschauen.

Die Kinder waren Doga, Johanna, Aimé und Nayef.

Stellt euch vor, Dogas Vater berichtet mir, dass er als 10 Jähriger bei mir Englischunterricht hatte. Kaum zu glauben!!! Er konnte es aber beweisen: Er hatte ein Foto von damals.

 

 

 

 

 

 

 

 

Da auch das FEZ Urlaub gemacht hatte und erst am Sonnabend, 5.1.2013 mittags wieder öffnete, waren wir zuerst bei mir zu Hause. Hier gibt es viel, viel für Kinder zu sehen: Bücher, Spiele, Musikinstrumente, Frisbee, Krocket, Bälle jeder Art….

Nun, das Wetter war nicht gerade verführerisch, deshalb spielten wir, nachdem einige interessante Bücher (mit aufklappbaren Elementen) durchstöbert waren, gemeinsam „Mensch, ärgere dich nicht!“

Wirklich Grund zum Ärgern hätte Aimé gehabt: Jeder warf ihn raus, und zum Schluss, als Johanna ihren 4. Stein ins Feld setzte, hatte er noch alle Steine draußen. Aber er hielt sich tapfer. Doga, das hat sie selber bemerkt, muss noch mehr Ausdauer entwickeln.

Nachdem wir dann im Wintergarten einen Imbiss genommen hatten, entdeckten die Kinder den Gong, die Flöten, das Glockenspiel und verschiedenen anderen Geräte, mit denen sich toll Geräusche machen lassen. Hinzu kamen wetteifernde Klänge aus den Kehlen. Am lautesten konnte Johanna eine Art Jodeltöne von sich geben. Zu diesem fröhlich durchdringenden Chor tobten sie durch die Räume, die Gott-sei-Dank viel Bewegung vertragen. Könnt ihr euch vorstellen, welch Spektakel da stattfand? Es war richtig lebendig und erheiternd.

 

Das FEZ nun hatte unendlich Vieles zu bieten: Sie zeigten nämlich etwas von allem, was dort gemacht werden kann: Modellbau von Eisenbahnen, Töpfern, Papierarbeiten, Holzschnitzen, Medienarbeit, Schattenspiele, Information über Mülltrennung, Bienenschutz, Bewegung …………..und ein Kabinett mit Instrumenten, die man erlernen kann.

Na, nach dem Getöse bei mir zu Hause passte das perfekt: Sie probierten alle vorhandenen Instrumente aus. Es waren eine Geige, ein Cello, ein Fagott, eine Trompete, eine Posaune, ein Horn, ein Saxophone, eine Querflöte. Zu meiner großen Verwunderung schafften sie es, allen Blasinstrumenten Töne zu entlocken. Ehrlich: Es waren nun wirklich keine Wohlklänge, aber immerhin Töne. Ich hatte gehört, man bräuchte einige Zeit, um z.B. bei einer Querflöte überhaupt einen Ton zu erzeugen. Aber die Vier waren Meister.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss stellten Aimé, Nayef und Johanna noch einen Zauberstab her, den sie in den Winterferien im FEZ gebrauchen können, wenn sie hingehen.

www.daszauberschloss.com !

Ganz weit und doch so nah…..eine Ausstellung im Labyrinth Kindermuseum

3. Dezember 2012

Ja, so hieß die Ausstellung, die unser Ziel am 1. Dezember 2012 war.

Wer hatte dieses Ziel am 1.Dezember des laufenen Jahres?

Das waren  Elif Sude, Tallulah, Emir und Keith, alle vier aus der Stammgruppe 1.4. Diesmal verlief unser Ausflug in einer ungewohnten Reihenfolge: Zuerst waren wir bei mir im Haus und im Garten und fuhren erst am Nachmittag ins Labyrinth-Museum.

Nun, was haben die Kinder wohl im Spätherbst, ja fast schon im Winter in Haus und Garten angestellt? Sie spielten Crocket (sehr individuell), die Mädchen richteten sich in der Hütte häuslich ein, Tallulah schaukelte und fiel in den Sandkasten.

Dann wurde schwungvoll Ball gespielt. Der Ball landete mitten auf dem zugedeckten Pool und musste herausgefischt werden. Zum Glück gibt es auf dem Grundstück ein Netz, mit dem eigentlich Laub aus den kleinen Teichen gefischt werden kann. Das musste nun herhalten, um den Ball wieder heraus zu bekommen. Emir hatte zwar angeboten, ber die Leiter zu klettern und dann auf die Plane zu treten. Stellt euch das mal vor!!!!!! Unter der Plane ist Wasser und Emir wird ja kaum auf Wasser laufen können.

Nachdem der Ball gerettet und die diversen Spielsachen eingeräumt waren, gab es eine Mahlzeit im Wintergarten. Ein Wintergarten ist ein sehr heller Raum, der nicht allzu sehr beheizt und deshalb für Pflanzen gut zum Überwintern geeignet ist . Ich muss sagen, es hat mich gefreut, mit welchem Appetit die Vier die “gesunden” Sachen, Mohrrüben, Paprikaschoten, Kohlrabi, Mandarinen und Apfelsinen, verspeist haben.

Man merkt, dass sie alle viel über gesunde Ernährung  wissen.

Auf ging es nun zum Labyrinth-Kindermuseum in der Osloer Straße. Was es dort zu sehen gab, war einmalig:

Küche der Welt (Küchenwerkzeuge, Gewürze, andere Tischsitten…), Marktplatz international (Produkte aus aller Welt, Obst, Gemüse, Getreide), eine Schulputzer-Einrichtung, ein Verwandlungsbasar (Kleidung aus aller Welt zum Ausprobieren). Viel, viel mehr gab es zu sehen, auszuprobieren, zu malen, zu basteln…..(Siehe auch www. labyrinth-kindermuseum.de)

 

Was am schönsten war, glaube ich, war Möglichkeit temperamentvoll über Wackelstege zu laufen, sich fremdartig zu kleiden und Gefäße auf dem Kopf zu tragen. Auch einkaufen, Familie spielen, zu “kochen”, mal in die Schule reinzusehen, machte allen Spaß.

Aber alles hat ein Ende: Wir fuhren durch die Stadt zurück und waren – wie angekündigt- (fast) pünktlich zurück in Neukölln.

Sophie, Efe, Emre aus der Stg. 1.3 und Niklas, Sophies Bruder im Plänterwald

30. Oktober 2012

Diesmal waren die Kinder aus der Stammgruppe 1.3 unterwegs zu einem Wochenend-Ausflug. Es war Sonntag, der 21. ein unglaublich schöner Tag im wahrlich goldenen Oktober des Jahres 2012. Eingeladen waren Emre und Omar, eigentlich. Doch Omar war krank. Welch ein Segen, dass Efe schon vorher sein Interesse angemeldet hatte. Also kamen die beiden mit und Sophie sowie ihr Bruder Niklas. Der war für Belle ins Spiel gekommen, die nicht erschienen war. Nun ja, eine fröhliche, lebendige Kinderschar.

Unser erstes Ziel war der Plänterwald mit seiner Waldschule. Im Internet hatte ich gelesen, dass es sonntags von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr Angebote für (Groß)Eltern und Kinder geben sollte. Doch alles war verriegelt und verschlossen.

 

Der Wald selber war verlockend genug zum Herumrennen, Springen, mit Ästen spielen…. Wir entdeckten den Anfang eines Tipi, den offenbar eine Kindergruppe gebaut hat, und plötzlich hörten wir und entdeckten wir vom Ufer der Spree aus auch einen  Mini-Eisenbahnzug.

Wir suchten und suchten und fanden dann endlich auch den Bahnsteig. Es war die ziemlich ältliche Bahn, die durch den Spreepark, dem leider maroden ehemaligen Vergnügungspark in Treptow fährt. Wir machten die Tour und können nur mit Bedauern sagen, dass es ein wunderschönes Gelände ist, wie gemacht für einen Abenteuer- oder auch Vergnügungspark fast in der Mitte Berlins.

 

m Garten bei mir dann waren viele Aktivitäten angesagt: Eine davon war „Sägen“, kleine Baumstämme und Äste durchsägen. Aber ach!!! Nicht mit einer elektrisch betriebenen Säge, sondern mit Körperkraft und Zusammenarbeit. Der Sägebock stand zur Verfügung, die unterschiedlichen „Handsägen“ auch, Körperkraft eigentlich auch……..

Und was fehlte?

Es fehlte die Ausdauer, die Ausdauer..

Na, vielleicht war die Aussicht, Holz für ein Feuer zurecht zu sägen, dann doch nicht so verlockend.

 

 

Denn Ausdauer bewiesen Emre und Niklas beim Montieren einer Seilbahn vom Apfelbaum hinunter. Emre kletterte geschickt und behände auf die Bäume….

Nein, er ist nicht heruntergefallen. Niklas tat es ihm nach, musste aber einmal beim Herunterkommen Unterstützung erbitten, um eben nicht herunter zu fallen. Und das war gut und sehr vernünftig.

 Ja, und was taten die anderen beiden?

Sie bemalten mit viel Ausdauer zwei große Stöcke mit roter Acryl-Farbe. Die Stöcke stehen noch bei mir im Garten und können ja einmal auf das Tempelhofer Feld kommen und zu Dekorationszwecken benutzt werden.

Achtung Baustelle! Betreten erlaubt

15. Oktober 2012

Vier Kinder aus der Stammgruppe 1.2, haben die Aufforderung      wahrgenommen und im FEZ in den Herbstferien auf der Baustelle mit gemacht. Es waren Sophie, Valentina, Mikail und Baran.

Es hat Spaß gemacht, ihnen zuzuhören, wie sie richtig intensiv sich miteinander unterhalten haben, Erfahrungen ausgetauscht, über ihre großen und kleinen Geschwister geplaudert haben, aber auch über Figuren aus dem „Playstation“-Bereich, wovon ich absolut nichts verstanden habe.

Im FEZ haben die Jungen ein Tipi gebaut, die Mädchen haben Möbelteile zusammengeleimt und dann angemalt.

Anschließend versuchten sich die Jungen als Architekten, die Mädchen betätigten sich als Fotografinnen. Die Bilder könnt ihr euch unter www.gallery:schule-im-blick.de ansehen.

Am meisten Spaß hat ihnen dann aber der Abschluss gemacht, nämlich Feuer im Feuertopf mit am Spieß gegrillten Marshmallows . Der Spieß musste vorher mit dem Messer hergestellt werden.

Lara, Lamis, Baran und Riad aus 1.1 toben vergnügt im Pool und backen Waffeln

9. September 2012

Im letzten Schuljahr sind die kleinen Stammgruppen nicht eingeladen gewesen zu einem Ausflug. Deshalb sind sie jetzt in diesem 1. Halbjahr zuerst dran. Richtig in  der Reihenfolge waren jetzt Lara, Baran und Riad heute, am 9. September mit mir unterwegs. Als Begleitung für Lara war Lamis aus 2.5 dabei, weil Zeynep nicht mit wollte.

 

Das wichtigste Ziel für alle Vier war der Pool im Garten.

Nach einigen kühleren Tagen war es jetzt glücklicherweise wieder wärmer und man konnte ins Wasser. Aber bitte sehr:

Es, das Wasser, war richtig kalt, nur  16 Grad.

Auch mussten die Schwimmflügel aufgeblasen, Laras Schwimmring ebenfalls und die Luftmatratze musste geputzt werden. Das machte mit dem Schlauch natürlich einen Heidenspaß, auch ich wurde in Mitleidenschaft gezogen (musste die Jeans wechseln).

Dann ab ins Wasser: Ich glaube, dieses durchdringende Jubeln und Schreiber und vor Freude bzw. Kälte Quietschen war in unserer Straße seit Jahren nicht zu hören. Welch ein Glück für uns, dass Kinderlärm nicht mehr als Nachbarschaftsbelästigung angezeigt werden kann.

Mir macht es immer Spaß, den Spaß der Kinder mitzuerleben!!!

 

Der 2. Teil unseres heutigen Erlebens war „Waffeln backen!“

Den Teig hatte ich absichtlich nicht vorbereitet. Denn das konnten wir ja wohl gemeinsam bewerkstelligen:

Baran las vor, wir packten alles, was wir brauchen würden, in einen großen Korb und arbeiteten im Freien. Das war eine gute Entscheidung, denn es fiel doch eine ganze Menge Zucker, Mehl, geriebene Mandeln und sogar Eiweiß von den Eiern daneben.

Das Rühren von Butter, Zucker und Vanille-Zucker übernahmen Lara und Lamis, Riad steuerte das Mehl dazu, Baran versuchte sich daran, ein Ei aufzuschlagen und in den Teig zu geben. Ihr werdet es nicht glauben: Er hatte ein gekochtes erwischt!!!!!

 

Dann ging es daran, die Waffeln zu backen. Ich muss gestehen, dass ich das Waffeleisen seit einigen Jahren nicht benutzt hatte und mich erst wieder durch Nachlesen über die Handhabung informieren. Entsprechend sahen die ersten Waffeln dann auch aus, völlig zerfallen. Aber Übung und die Unterstützung durch die Kinder, die in keiner Weise murrten, führten dann doch zu Erfolg. Die Waffeln, von Riad mit Puderzucker versüßt, schmeckten ausgezeichnet.

 

Anschließend wollten alle Vier unbedingt ein 2. Mal ins Wasser: Sie spielten wirklich sehr harmonisch mit der Luftmatratze, die sie als Schiff nutzen konnten, – Paddeln gab es nämlich auch, und fair wie alle Vier waren, wechselten sie sich ab, jeder kam mal dran.

 

Um 16.00 Uhr waren wir dann im Cabuwazi Zirkus verabredet: Leider war ein Artist verunglückt und es gab nur eine verkürzte Show mit Zaubereien und einigen ein wenig albernen artistischen Einlagen. Ich fand sie so komisch, dass ich herzlich lustig lachen musste. Die Kinder waren etwas enttäuscht, zumal die Tricks ihnen zum Teil bekannt waren oder die Artisten sie ziemlich durchschaubar präsentierten.

 

Nun ja, sie konnten mir wenigstens erklären, wie die Tricks funktionieren.

 

 

 

 

Spiele kaufen

6. Juni 2012

Ja, unter diesem Ziel fanden die letzten drei Ausflüge statt,

nämlich der Ausflug am 11.April 2012 mit Gwendolin, Nora, Murat und Adnan aus der Stg. 2.2,

mit Eva-Maria, Friederike, Endrit und Mikel aus der Stg. 2.1 und mit Dilara, Neslihan, Mehmet und Murat aus der Stg. 2.6.

Der 1. Teil unseres Ausflugs verlief  nach demselben Rhythmus: Wir fuhren nach Steglitz zum Laden “Spielen, Werken, Basteln” und schauten anhand der Wunschlisten nach den Spielen. Zu den gewählten Spielen gehören Uno, Scipbo, Qwirkle, Tabu Junior, Rush hour, Wer ist es? Spielesammlungen.

 

Aber besonders spannend waren für die Jungen die Bögen mit den Pfeilen. Die Begeisterung dafür führte dazu, dass Mikel auf dem Grundstück tatsächlich einen Bogen und einen Pfeil fand, die anderen Kinder einen Pappkarton als Ziel gestalteten und alle nacheinander sich mit Pfeil und Bogen vergnügten.

Aber auch der Pool lockte: Es war zwar noch reichlich kalt, 12 Grad höchstens, aber Spaß gemacht jat es trotzdem.

 

 

 

 

 

 

 

Als die 2.6 da war, hatten wir noch ganz andere Aktivitäten geplant, nämlich Feuer machen, Marchmallows und Stockbrot über dem Feuer rösten. Aber dazu mussten alle mithelfen, Holzstücke suchen, Pappe und Papier in den Feuertopf stecken, anzünden, dann den Teig zubereiten, um Stöcke wickeln, ins Feuer halten und essen. Es waren traumhafte Stunden für alle Kinder, vor allem als sie zum Ende noch miteinander herumtobten und kaum nach Hause wollten.

 

 

Im Märkischen Museum (mit Stg. 2.3) am 11. Februar 2012

14. April 2012

Im Märkischen Museum

Angeregt durch einen Bericht im Ticket des Tagesspiegels hatte ich beschlossen, Kinder aus der 2.3 zu einem Besuch dort einzuladen.

Am Sonnabend, dem 11.Februar waren wir dann dort und haben uns die Bereiche zum Thema: „Frag deine Stadt; Berlin, wie es früher war“ angesehen.

Dort standen ausgestopft ein Wolf, ein Fuchs, Bären, eine Ringelnatter (nur mit Hilfe einer Taschenlampe zu entdecken) und noch ein Rehkitz mit Mutter (wenn ich mich recht erinnere). In einem Extra-Kasten konnten man das Fell der Tiere fühlen (Wolfsfell fühlt sich ausgesprochen angenehm an), die Abdrücke der Tiere ansehen, und man konnte auch die Laute, die sie von sich geben, anhören.

Sehr interessant war der Bereich der Schule von früher, mit festen Pulten, Tintenfass, Rohrstock und Bildern der Schulklassen mit 50 und mehr Schülern oder Schülerinnen, keine gemischten Klassen.

Eine weitere Abteilung zeigt die Entwicklung vom Kramladen zum Kaufhaus bzw. Supermarket. Es gab die Möglichkeit eine Waage von früher auszuprobieren, die Registrierkasse zu benutzen und Einkaufen zu spielen. Einkaufsläden aus allen Epochen standen herum und meine vier Gäste hatten ein großes Vergnügen beim „Shoppen“, wie das Einkaufen heutzutage heißt.

Ich hätte sehr gern die Kinder vor den verschiedenen Einrichtungen fotografiert. Doch dafür hätte ich zahlen müssen und, was noch schwerer wiegt, das Blitzlicht nicht benutzen dürfen. Letzteres hätte dazu geführt, dass man nichts richtig sieht. Darum habe ich ganz darauf verzichtet.

Sehr interessant war –für mich jedenfalls- die Folterkammer, in der die Geräte zu sehen sind, mit denen Diebe, Räuber und Mörder im Mittelalter bestraft und auch hingerichtet wurden. Viele Sprichwörter haben da ihren Ursprung,

z.B.

  • sich gerädert fühlen,
  • auf den Hund gekommen sein,
  • den Gnadenstoß geben,
  • die Daumenschrauben anlegen
  • auf die lange Bank schieben.

Wer sich dafür interessiert, schaut am besten im Internet nach.

 

 

 

 

 

Des Ausflugs 2. Teil

 

Der Besuch im Märkischen Museum war nur ein Teil des Ausflugs, der 2. Teil fand im Tiergarten statt, wo die Kinder sich im Schnee tummelten, weil es mit dem geplanten Schlittschuh-Laufen wegen des Schnees auf dem Eis so gut nicht ging.

Wisst ihr, meine Leser und Leserinnen, eigentlich, was man im Winter in einem Garten auch machen kann?

Schaut euch die Fotos an, dann könnt ihr diese Frage beantworten.