Besuch des Abgeordnetenhauses von Berlin

16. Oktober 2014

Das Abgeordnetenhaus von Berlin ist der Tagungsort des Berliner Parlaments. Es befindet sich im Gebäude des ehemaligen Preußischen Landtags im Bezirk Mitte.

Das Gebäude des Preuß. Abgeordnetenhauses, aus dem nach Begründung der parlamentarischen Demo-kratie 1918 der Preußische Landtag wurde, entstand 1892-99 nach Plänen des Architekten Friedrich Schulze an der damaligen Prinz-Albrecht-Straße. Am 13. März 1919 trat hier erstmals die Preußische Landesversammlung zusammen, am 10. März 1921 konstituierte sich der erste nach der neuen Verfassung gewählte Landtag. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurde der Preußische Landtag als Institution abgeschafft und als Gebäude umgewidmet.

Nach seiner Beschädigung im II. Weltkrieg und seinem Wiederaufbau ab 1947 diente das unmittelbar an der Sektorengrenze gelegene Gebäude unter Otto Grotewohl als Regierungssitz. 1953 übernahm das Landwirtschaftsministerium, nach dem Mauerbau die Staatliche Plankommission das Haus. Am 25. Oktober 1990 beschloss das Abgeordnetenhaus einstimmig, das historische Gebäude seiner ursprünglichen Bestimmung gemäß als Parlamentsgebäude zu nutzen.

Dieses Gebäude besuchten insgesamt 14 Personen des Fördervereins zusammen mit vier weiteren Gästen am Dienstag, dem 30.September 2014.

Zuerst sahen wir, nach einer Einführung durch eine sehr kompetente Stadtführerin, einen Film mit lebendigen Szenen aus der wechselvollen Geschichte des Hauses. Anschließend wurde uns die Wandelhalle mit den Türen für den „Hammelsprung“ gezeigt und wir besuchten den Plenarsaal. Wir erfuhren viel über die Sitzordnung der Abgeordneten und den Ablauf von Plenarsitzungen. Von den drei dort präsentierten Fahnen imponiert mir die Berliner Fahne mit dem Bären ohne Krallen, Zähne und Zunge am meisten. Sie ist zwar nicht mehr aktuell, sollte nach Beendigung des 2. Weltkrieges symbolisieren, dass nie wieder ein Angriff von Deutschland ausgehen würde.

Nach der Führung stellten sich diese drei Abgeordneten (weiblich) aus der Fraktion der CDU, den Grünen und der Linken zum Gespräch zur Verfügung:

Frau Bentele von der CDU/ Frau Kofbinger von den Grünen und Frau Dr.Schmidt von der Linken

 

 

 

 

 

 

 

Eine Fraktion ist eine Vereinigung von Mitgliedern des Abgeordnetenhauses, die sich zusammenschließen, um gemeinsame politische Ziele zu formulieren und durchzusetzen. In der Regel sind sie Mitglieder derselben Partei oder von derselben Partei als Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt worden. In einer Fraktion tauschen die Abgeordneten untereinander Informationen aus, diskutieren die aktuellen Probleme und einigen sich auf eine gemeinsame Meinungslinie, die dann geschlossen im Plenum vertreten wird. Das hat zum Vorteil, dass dann nur noch über die Vorschläge der einzelnen Fraktionen beraten und abgestimmt wird.

Was unsere Fragen waren? An eine ganze Reihe erinnere ich mich, einige stelle ich mit Antwort vor, andere nur als eben eine Frage:

Frage: Ist das Berliner Abgeordnetenhaus ein Halbtagsparlament, d.h. sind die Angeordneten hier nur halbtags beschäftigt:

Antwort: Was die Definition angeht, ist es eine Halbtagsstelle, die wir hier haben. De facto arbeiten hier fast alle mit vollem Einsatz (50 bis 60 Stunden in der Woche). Nur in der CDU gibt es einige Männer (Anwälte o.ä.), die neben dem Deputat ihrem Beruf nachgehen.

Frage: Wie viele Abgeordnete mit Migrationshintergrund gibt es in Ihrer Fraktion?

Antwort: (Ich rekonstruiere die Antworten, und zwar  –anhand der Namen- auf der Liste im Internet: Bei den Grünen gibt es 6 Personen mit Migrationshintergrund, bei den Linken 2, bei der CDU keinen.)

Weitere Frage: Wie stehen Sie zur direkten Volksbeteiligung?

Antwort: Grüne und Linke sind dafür, die CDU sieht darin ein Verhinderungswerkzeug von Entwicklung und Veränderung. Die repräsentative Demokratie sollte erhalten bleiben.

(Hier hätte ich mir eine intensivere Diskussion gewünscht!

Aber diese Diskrepanz hatte auch etwas für sich: Wir konnten beobachten, dass Menschen trotz gegenteiliger Meinung respektvoll miteinander umgehen!)

Einige weitere Fragen beschäftigten sich mit der Reinigung der Büroräume hier und somit  mit den Sorgen unserer Eltern im Hinblick auf genau diese Frage: in Bezug auf die Schule: Wer kann dafür sorgen, dass die Schule besser gereinigt wird?

Hier müssen wir den Abgeordneten Berlins zugestehen, dass sie für die Reinigung der Schulen nicht verantwortlich sein können, das ist Bezirkssache. Aber das Geld kommt vom Abgeordnetenhaus, der Bezirk selber erwirtschaftet kein Geld, er verteilt es. (Und hat natürlich nie genug für alles

Doch auch hier wurden die unterschiedlichen Sichtweisen der Fraktionen deutlich. Sie begannen nämlich sich zu streiten, ob und wenn dann doch oder doch nicht, warum eben die Bezirke das zugesagte Mehr an Geldern nicht erhalten haben (oder doch?)

 Weiterhin gab es eine Frage nach der Einstellung der Parteien zum Nebeneinander von Sekundarschule und Gymnasium, festgemacht an der großen Zahl der Gymnasialabbrecher nach dem 7. Schuljahr.

Die Antwort wurde –erwartungsgemäß- kontrovers zwischen der CDU und den anderen beiden Parteien beantwortet.

Wie die Teilnehmer diese Veranstaltung beurteilen?

Alle waren beeindruckt vom Gebäude, von dessen Geschichte, von der Führung und einfach vom Einblick, der uns in den Alltag unserer Volksvertreter (auf Landesebene: Berlin ist ein Bundesland!!!) gewährt wurde.

Wir konnten aber auch feststellen, dass manche Antworten sehr ausführlich (Selbstdarstellung, Politikersprech  ?) ausfielen und trotzdem waren wir beeindruckt davon, dass die drei uns doch viel Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet haben.

Einen wunderbaren Vorschlag möchte ich unterbreiten:

„Wir sollten den Abgeordneten Fragen stellen und dann raten, welcher Partei sie angehören.

Ich selber denke aber auch, wir hätten vorher genauer absprechen sollen, welche Fragen wir stellen.

Vielleicht beim nächsten Mal, beim Besuch im Bundes

Stg. 2.5 im kleinen Atelier

16. Oktober 2014

Dabei waren, auch wenn man sie hier nur ahnen kann, Jade, Johanna, Cem und Atilla.

Ja, und wo stehen sie? Sie stehen am Denkmal vor dem Hauptbahnhof. Ich wusste gar nicht, dass es dieses Denkmal, in dem Trümmerteile aus der Zeit vor dem Mauerfall zu sehen sind. Dieses Denkmal fiel uns auf, als wir auf dem Weg in “das kleine Atelier” waren. Dort waren wir zu einem Workshop angemeldet.

Das Thema war „Farben selber machen“ und natürlich damit malen.

Das Ausgangsmaterial war ein Ei, ja, wirklich ein Ei, das wir in ein Glas mit Schraubdeckel beförderten und dann 10 Minuten (in Worten zehn!! Minuten) schütteln mussten.

Robert, den ihr hier hinter Jade und Johanna sehr, übernahm die Schüttelei, wenn jemand schwächelte. Ich glaube, Jade und Johanna kamen auf sein Angebot zurück, die Jungen Atilla und Cem wohl nicht, oder? In das Gemisch kam dann auch noch Leinöl (wieder war Schütteln angesagt!!) und dann konnte es losgehen:

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Glasplatte, die für jeweils zwei Personen auf dem Tisch lag wurde ein Farbhäufchen (Pulver in schönsten Farben) aufgebracht, in der Mitte eine Vertiefung gestaltet und da hinein kam ein kleiner Teil des Gemischs mit einer Pipette. Dann musste mit viel Geduld beides vermischt werden. Anschließend konnte gemalt werden. Die unterschiedlichen Farben konnten wir miteinander tauschen oder aber immer wieder neue anmischen. Perfekt vorbereitet waren die Staffeleien: Zuerst konnten wir mehrere DIN A 4 Blätter gestalten, dann ein DIN A 3 Blatt und zum Schluss tatsächlich eine Leinwand.

 

Der 2. Teil unseres Tages fand natürlich in Lankwitz statt: Man kann es kaum glauben, aber Atilla schaffte es wirklich bei 13 Grad Wassertemperatur sich richtig lange im Pool zu vergnügen. Jade war auch im Badesachen, traute sich ganz kurz ins Wasser, war aber lieber

 

 

 

 

 

 

 

auf der Luftmatratze und beschloss –klugerweise- sich umzuziehen.

Alle hatten am meisten Spaß mit den Wasserpistolen, wie man auf den Fotos sehen kann:

 

 

 

 

 

 

 

Johanna war zum Schluss so nass, als wäre sie in den Pool gefallen.

Viele weitere Fotos, vor allem von Atilla, findet ihr unter http://gallery.schule-im-blick.de/

 

2.2 im Spekturm 13.9.14

27. September 2014

Eingeladen waren Kinder der Stg.2.2. Eigentlich lade ich bevorzugt Kinder ein, die noch nicht bei mir zu Gast waren. Aber diesmal konnten zwei der eingeladenen Mitschüler nicht teilnehmen und machten für Abdallah und Helin Platz. Die beiden waren im Winter hier gewesen und freuten sich besonders, weil sie jetzt im Sommer ja vielleicht noch in den Pool konnten.

Außer den beiden waren Cherin und Maximilian dabei.

 

 

Aber zuerst besuchten wir das Technikmuseum. Diesmal hatten wir Glück: Es waren wenige Besucher da und wir konnten in Ruhe an allen Geräten experimentieren. Am schönsten war es am Hexenhäuschen. Nachdem am Anfang alle ein wenig Angst hatten, konnten sie nach dem 1. Mal nicht genug bekommen. Ich glaube, Helin und Abdallah sind mindestens dreimal im Hexenhaus gewesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer nicht weiß, was es mit dem Hexenhaus auf sich hat, dem will ich es ganz kurz erklären: Man setzt sich auf eine Bank in einem geschlossenen Raum. Der ist wie eine Wohnküche ausgestattet. Der gesamte Bereich um die Bank herum wird dann gedreht. Dabei hat man das Gefühl sich vorwärts und rückwärts zu drehen, ja von der Bank zu fallen. Manchem wird dabei schwindelig, obwohl man eigentlich fest und unbeweglich sitzt. Allein die Augen, die Wahrnehmung führt zu diesem Gefühl der Unsicherheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war lausekalt (17 Grad im Wasser), aber gebadet werden musste. Cherin und Max hielten es nicht allzu lange aus und mussten richtig heiß duschen, Helin später auch, nur Abdallah wurde ohne Dusche wieder warm.

Vorher waren wir einkaufen gewesen, und ich fand es toll, dass die Kinder bei der Auswahl dessen, was wir kaufen wollten, immer auch an die anderen dachten.

 

Ganz zum Schluss, in der letzten Stunde unseres Zusammenseins hatten wir noch genug Zeit zum Waffelnbacken, hmm, die haben gut geschmeckt.

 

Weitere Fotos unter http://gallery.schule-im-blick.de/

2.4 im FEZ 7.9.2014

27. September 2014

Da hatten wir ja wirklich einen guten Termin erwischt für einen Besuch im FEZ:Es wurden interessante Sportarten vorgestellt und konnten ausprobt werden.Jetzt aber erst einmal ein richtiger Beginn:

Aus der Stg. 2.4 waren vier Kinder eingeladen, es kamen aber nn dur die zwei Jungen, Emre Sivioglu und Jan Marc Heumer.

Wir waren viel zu früh im FEZ. Das Programm startete erst um 12.00 Uhr. Deshalb konnten die beiden Jungen zuerst teilnehmen am Angebot vor dem Eingang: In einem Schwimmbassin konnten sie in großen Ballons wie wild herumrennen, fielen immer wieder hin, ohne sich weh zu tun.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 12.00 Uhr endlich öffneten sich die Türen, wir konnten rein:
Zuerst besichtigten wir die Angebote: eine Hüpfburg, ein Riesen-Trampolin, Kisten stapeln (mit Bergsteiger-Geschirr), Basketball trainieren, Boot fahren, im Ersten-Hilfe-Wagen sitzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gab noch weitere Attraktionen, z.B. Vater und Sohn, die richtig starke ferngesteuerte Autos über Hügel , um Bäume herum  hin und her fahren ließen.

 

 

 

Jede Sportart, die angeboten wurde, konnten Emre und Jan-Marc perfekt ausführen. Sie sind beide wirklich sehr sportlich.

Unser Ausflug führte dann wie gewohnt zu mir nach Hause. Ich hatte die Kinder ganz schnell zu Schuljahresbeginn eingeladen, weil es noch warm genug war, um zu baden, im Swimming-Pool zu toben.

Warm war es zwar nicht gerade und es dauerte schon eine Weile, bis sie es geschafft haben richtig im Wasser zu sein. Sie hielten sich lieber auf der Luftmatratze auf und paddelten hin und her.-  Im Schlauch war das Wasser durch die Sonne übrigens richtig warm. Deshalb konnten sie sich aufwärmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben uns übrigens intensiv über Fußball unterhalten. Das hat mir richtig Spaß gemacht.

Weitere Fotos unter http://gallery.schule-im-blick.de/

Die Stammgruppe 1.6 im Haus für Natur und Umwelt

18. August 2014

Der letzte Ausflug im Schuljahr 2013/14 fand am 5. Juli statt. Eingeladen waren Joice, Dilara, Noe und Yasin aus der Stg. 1.6. Unser Ziel war das Haus für Natur und Umwelt im FEZ
Dieser Ausflug begann mit einer großen Pleite: Da hatten wir als Ziel das Haus für Natur und Umwelt im FEZ. Auch hatte die BZ (Artikel siehe unten1)  Interesse an unseren Unternehmungen gezeigt und eine nette Fotografin Frau Hunger begleitete uns. Aber als wir dort ankamen, so gegen 11.10 Uhr hieß es plötzlich „Geschlossene Gesellschaft“. Wir konnten alle die wunderbaren Angebote nur kurz zur Kenntnis nehmen und als Hintergrund für eine Art Casting benutzen.
Die Kinder waren wirklich gefordert: Sie setzten sich in Positur, drehten den Kopf auf die angegebene Seite, lächelten, grinsten, machten ernste Gesichter, und wir hoffen nun also, dass die wirklich wunderschönen Kinder gut getroffen sind.
Ein erneuter Besuch dort, wo es sogar einen Streichelzoo gibt, steht aber bevor; dann allerdings mit einer anderen Stammgruppe.
Stattdessen konnten wir nun den Spielplatz erkunden, auf dem großen Trampolin toben, unser Frühstück einnehmen. Bei allen diesen Aktivitäten wurden wir weiterhin fotografiert.
Dann aber ging es so schnell wie möglich nach Lankwitz, in den Pool. Wirklich widerstandsfähig war Joice: Ohne nachzudenken stürzte sie sich kopfüber in den gar nicht sehr warmen Pool (knapp 19 Grad zeigte das Thermometer); aber draußen war es sehr warm (29/30 Grad). Der Temperaturunterschied lässt das Wasser noch besonders kalt erscheinen.
Als nächste stürzte sich Dilara in das kalte Nass. Wieder einmal waren also die Mädchen mutiger, aber sie beide vergleichsweise groß. Noe und Yasin sind ja noch nicht mal 7 Jahre alt.
Noe brauchte wirklich eine ganze Weile, bis er ganz im Wasser war. Und bei Yasin fiel mir plötzlich auf, dass er noch ziemlich klein ist, ob er wohl im Wasser stehen kann? Lieber also Schwimmflügel geholt!
Dann aber blieben beide ausführlich und lange, tobten auf der Luftmatratze oder besser mit Luftmatratze und Schwimmflügeln im Wasser.
Eine gemeinsame Mahlzeit und Tischtennis-Spielen rundete den Tag ab und am Abend waren alle doch rechtschaffen müde.
Wir hofften dann auf die Veröffentlichung des Artikels in der BZ und auf die Fotos. Der Artikel erschien mitten in den Ferien am 4. August, auf die Bilder warte ich noch.
Fotos unter www. Galerie von schule-im-blick.de

 

  1. BZ Artikel vom 4.8.2014: Helden Weber (PDF) []

Artikel über die Peter-Petersen-Schule

5. Juni 2014

Anfang Juni ist das Buch Stadtgespräche aus Neukölln von Michaela Behrens1 erscheinen . Darin wird über die Peter-Petersen-Schule und auch über mich berichtet :

  1. (c) Umschaltgestaltung Gemeiner Verlag []

Mit Serafine, Melina und Yusuf aus der Stg. 1.5 im FEZ

28. Mai 2014

Mit Serafine, Melina und Yusuf aus der Stg. 1.5 im FEZ bei richtig schlechtem Regenwetter am Freitag, dem 2. Mai 2014

Eigentlich wollten wir gemeinsam etwas Neues erkunden, nämlich den Freizeitpark Marienfelde, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung: Es war furchtbar kalt und regnete. Auch wenn ich als Gartenbesitzerin den Regen schätze, besonders im Frühjahr: Das hätte ja nun nicht gerade an unserem Ausflugstag so schlecht werden müssen, das Wetter.

Also flugs umgeplant: Aber: wohin auf die Schnelle?

Ins FEZ-Berlin Kinder-, Jugend- und Familienzentrum

Dort war –wie eigentlich bei allen Besuchen- erst einmal Toben im Rappel-Zappel angesagt. Anschließend suchten wir nach herausfordernden Spielmöglichkeiten, denn es gab jede Menge an Spiel- und Geschicklichkeitsangeboten: Es waren Unmengen an Holzklötzen, großen und kleineren Holz-Scheiten, in jeglicher Größe vorhanden, die man zu Türmen aufstapeln konnte.
Zusammen mit den Mädchen angelte Yusuf Buchstaben. Anschließend konnte er mit einem anderen Jungen und zwei Vätern nach Herzenslust Kicker spielen.

Wurfspiele mit Plastikbällen waren ebenfalls vorhanden. Da erprobte ich mich auch einmal und trafen wir am Anfang  auch zwei der vorgegebenen Löcher. Aber wirklich nur am Anfang.

Auch draußen gab es bzw. gibt es viele Spielmöglichkeiten; Schaukeln, Klettergerüste, Rutschen. Aber es regnete immer stärker, so dass wir das Spielen draußen sehr schnell aufgaben, wie auch den geplanten Besuch im Haus für Natur und Umwelt.

Also beschlossen wir in die Marchandstraße zu fahren. Dort meditierten die Drei, wie sie es offenbar sehr genau in der Schule gelernt haben. Mir machte es großen Spaß ihnen zuzuschauen.

 

Dann beschlossen wir Waffeln zu backen, die mit Nutella, Marmelade, Puderzucker oder Zucker und Zimt genossen werden konnten.

Es war ein schöner fröhlicher Tag trotz des Regens.

Fotos unter Galerie von schule-im-blick.de.

 

1.4 mit mir im FEZ (15.4.14)

21. April 2014

Da stehen sie nun, meine wunderbaren Gäste, vor dem Rappel-Zappel.

Und wo steht das Rappel-Zappel?

Natürlich im Fez und ist weiterhin außerordentlich beliebt bei allen Besuchern!

 

Aber alles auf Anfang:

Am 15. April 2014, also in den Osterferien waren Sophie, Ceyda, Zoran und Helge, alle aus der Stg. 1.4 mit mir im FEZ.

Dort gab es ganz viel Angebote rund um Ostern: Man konnte Eierlaufen, mit Eiern golfen, Frühlingsgestecke, Eier und  kleine Kuscheltiere, das  Riesen- Ei gestalten, aber auch eine interessante Ausstellung besuchen zum Thema „Moslems in Deutschland“.

 

 

 

 

 

 

 

Aber Herumtoben im Rappel-Zappel und Spielen im Freien am Wasser war für alle sehr schön und wichtig.

Die sehr hübsch gestalteten Eier haben die Vier vergessen mitzunehmen, als wir am Ende des Tages nach Hause fuhren. Die schmücken nun mein Ostergesteck.

Am Nachmittag bei mir waren vor allem der Teich und der Dachboden von größtem Interesse: Zoran hatte eine Kette, die er gefunden hatte, zu einer Angel erklärt und meinte nun damit die beiden kleine Fische im Teich fangen zu können. Diesmal ist keiner von den Kindern in den Teich geraten. Dafür erkundeten sie den Dachboden.

 

Helge war sich nicht sicher, ob in einer der dunklen  Ecken nicht doch ein Ungeheuer lauert.

 

 

 

 

 

 

 

Er war erst, nachdem die anderen ganz mutig tiefer in den Raum eingedrungen waren, bereit selber einen Fuß ins Unbekannte zu setzen.

Es war völlig ungefährlich.

 

Mir selber hat großen Spaß gemacht, als die Kinder beim gemeinsamen Mahl im Wintergarten anfingen, Lieder über Frösche zu singen, nachdem sie festgestellt haben, dass eine ganze Reihe von Fröschen zur Dekoration auf dem Grundstück zu sehen sind. Sie haben einfach ein ihnen bekanntes Lied umgedichtet und fröhlich intoniert.

 

Wie immer: Weitere Fotos unter Galerie von schule-im-blick.de

Ausflug mit Kindern der 1.2 und der 1.3 ins Völkerkunde-Museum Dahem

21. April 2014

Taro, Sofie, Berenike und Oguzhan aus der Stg. 1.2 waren meine Begleiter beim Ausflug am 23. Februar dieses Jahres.

Ziel war das Junior-Museum in Dahlem. Etwas Besonderes war , dass uns eine Fotografin mitgeschickt worden war. Die nämlich sollte den Ausflug durch Fotos dokumentieren, weil ein Artikel über solche Ausflüge in der Zeitschrift Chrismon1 illustriert werden sollte.

Der Artikel ist abgespeichert, ihr könnt ihn nachlesen, die Fotos auch. Sie hat über 70 Fotos gemacht, nur eins kam in den Artikel. Selbst dieses Fotos war nicht im Original gedruckt: Sie haben Taro ausgeschnitten!!!!!!!

Einen Teil der Fotos haben wir in der Galerie gespeichert. Ihr wisst schon, da könnt ihr euch die Bilder ansehen.

Aus der Stg. 1.3 waren Antea, Mila und Bilal dann am 30.März 2014 auch mit mir im Ethnologischen Museum, wie das Völkerkunde-Museum eleganter benannt wird.

Der 1. Teil der beiden Ausflüge, nämlich der Besuch im Museum, war sehr ähnlich: Wir staunten über den Weihnachtsberg aus dem Erzgebirge, der die Geschichte von Jesus als Holzschnitzer-Werk  über einen ganzen Raum darstellt.

Aber am interessantesten ist immer wieder der Bereich “Südsee und Australien”: Dort gibt es phantastische Schiffe, mit denen die Bewohner der Südsee die Meere erobert und ihr Leben gemeistert haben. Auf eins der Schiffe darf man unter den argwöhnischen Augen der Museumswärter herumspielen. Auch die Musikinstrumente der Südseebewohner sind anschaulich und hörbar präsentiert.

Das Juniormuseum hat eine spezielle Ausstellung zum Thema Reis als Grundnahrungsmittel.

Die Entwicklung von Reis (säen bis ernten) wird als farbiges Kunstwerk in einem großeren Raum präsentiert. Im Raum dahinten können Kinder dann wirklich handelnd erfahren, wie Kinder in Asien mitarbeiten müssen, um ihre Eltern und sich selber das Überleben zu sichern. Das machten alle sieben Kinder mit Wonne, konnten sie doch nun ohne “Wächter im Nacken” etwas tun: Reissäcke schleppen, Reis zerstampfen, im Wohnhaus herumklettern….. Nur eine Reismahlzeit konnten sie nicht zubereiten, obwohl eine Küche dazu einlud. Wir hätten uns anmelden müssen.

Nach demMuseumsbesuch verlief allerdings der Nachmittag in beiden Gruppen recht unterschiedlich. Natürlich waren alle Kinder eingeladen im Wintergarten eine gemeinsame Mahlzeit einzunehmen. Doch die 1.2 drängte darauf ein kleines Feuer im Garten zu machen. Jeder bekam eine Fackel, um den Holzhaufen in einem Feuertopf zu entzünden. Wer Lust hatte, konnte sich ein Stöckchen zurecht schneiden und Marsmallows erhitzen und verspeisen.

Doch zum Schluss geschah etwas Schlimmes: Bei Herumrennen durch den Wintergarten in den Garten und anders herum donnerte Taro mit seinem Kopf gegen die Terrassentür. Das war ein Schreck!!!!!! Die Scheibe ging zu Bruch.

Zum Glück war Taros Kopf widerstandfähig genug: Er hatte eine blutende Beule und einen winzigen Schnitt an der Nase. Das hätte viel schlimmer enden können.

In der 1.3 endete unser Ausflug Gott-sei-Dank nicht so dramatisch: Mit den Kindern erkundete ich unsere kleinen Teiche im Vorgarten: Da schlüpfen nämlich gerade die Kaulquappen aus dem Froschlaich. Dabei turnte Bilal so halsbrecherisch am Teich entlang, dass er mit einem Bein ins Wasser geriet: Hosenbein, Socken und Schul waren durchweicht. Was sollte man da machen? Nun, Bilal zog die Hose aus, ich trocknete mit Hilfe eines Handtuchs  notdürftig das Hosenbein und Bilal lief anschließend mit dem trocken gebliebenen Schuh an einem Bein und der trocken  gebliebenen Socke an dem anderen Bein munter weiteherum.

Auch vom Ausflug mit diesen Kindern gibt es Fotos in der Galerie.

  1.   Chrismon-Artikel als PDF []

Zu Besuch im Spektrum und Spielen in Haus und im Garten,

24. Januar 2014

Zu Besuch im Spektrum  und Spielen in Haus und im Garten, so sah das Programm der letzten Ausflüge aus: langweilig?

Keineswegs, denn auch für mich gibt es immer wieder Überraschendes im Museum.

Doch jetzt zurück zum Ausflug, der am 17. Januar 2014, dem Studientag der Peter-Petersen-Grundschule, stattfand: Katharina, Lisa, Jonathan und Gustav aus der Stg.1.1 waren meine Gäste.  Es war ein Wochentag und außer uns waren viele Gruppen dort, unter anderem eine Klasse aus Polen, die nur für diesen Tag zum Besuch des Spektrums nach Berlin gekommen war.

Für mich war es z.B. wieder spannend, wie sehr wir von unserer Wahrnehmung abhängig sind: Da gibt es z.B. zwei Figuren, die man auf einer Zeichnung mit Perspektive unterbringen kann. Sie sind gleich groß, wirken aber sehr unterschiedlich groß. (Wenn man genau hinschaut, ist das auf diesem Foto zu erkennen.)

Zuckerhüte unterschiedlichster Größe, deren Gewicht man vergleichen soll. Der kleinste scheint der schwerste zu sein, aber der Vergleich mit Waage zeigt, dass alle gleich schwer sind. Aber auch wenn man das weiß, ändert sich das Empfinden nicht, der kleinste wirkt am schwersten.

Sehr interessiert waren Katharina und Lisa am Geräusch-Memory, wobei Lisa geradezu einen 7. Sinn hatte, die Zusammengehörigkeit der Würfel heraus zu finden.

Zurück zu unserem Ausflug: Viel Spaß hatten die vier Kinder am Luftdruck, am Spiel des Luftballons im Luftstrom, an der Bewegung des Wassers, am Bedienen aller Knöpfe, die Scheiben im Bewegung setzen und………natürlich an den beweglichen Spiegeln.

Aber ganz besonders interessant war dann doch der Besuch der Sonderausstellung „Entwicklung des Fahrzeugs“.

Dort lernte Gustav einen Namensvetter kennen, den Eisernen Gustav. Dieser Gustav Hartmann fuhr aus Ärger über die Entwicklung der Autos um 1928 mit seiner Pferdekutsche von Berlin nach Paris, eine Art Demonstration damals. Geholfen hat es natürlich nicht, die Entwicklung ging weiter bis heute. Pferdekutschen gibt es nur noch als Touristenattraktion.

 

Ein Trabbi aus der früheren DDR ist dort auch ausgestellt. Der war das Lieblingsspielzeug meiner Gäste, wie man auf den Fotos sehen kann. Jeder musste mindestens einmal drin gesessen haben, am liebsten am Steuer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach unserer Besichtigung wurde es Zeit zu mir nach Lankwitz zu fahren.

Dort tobten die Kinder im Garten, entdeckten Stöcker und spielten Hockey auf der Terrasse, hüpften auf dem Trampolin und entwickelten Ideen für ein gemeinsames Spiel, das ich selber nicht durchschaute.

 

 

Viele Fotos sind unter Galerie von schule-im-blick.de.