Besuch des Spektrums mit Kindern aus der 1.5 am 9. Mai 2015

18. Mai 2015

Hier stehen sie, meine Gäste, Olga, Mina, Nemanja und Fabian vor dem Schließfach, in das ich meine Tasche stecken musste.

Wir warteten auf das „Spektrum Warm-up“, das eine Einführung in die verschiedenen Bereiche des Spektrums geben sollte. So war es dann auch: Aus dem Bereich „Sehen und Wahrnehmung“ war interessant, dass wenn man in die Ferne schaut und dabei beide Zeigefinger aneinander hält und sie mit ins Blickfeld nimmt, ein dritter Zeigefinger erkennbar wird (ausprobieren!!!).

Wir erfuhren, dass wir als Menschen Strom weiterleiten können und Fabian lief als Mond um einen anderen Teilnehmer, der die Sonne darstellte.

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Experiment war besonders eindrucksvoll:

Aus einem luftdicht geschlossenen Raum mit einem Schokokuss wurde die Luft abgepumpt und siehe da (rechts) der Schokokuss dehnte sich aus, der Schokoladenüberzug platzte.

Eine andere interessante Aufgabe bestand darin, den Mittelpunkt auf einem langen Bleistift zu finden. Es geht wie von selbst: Man legt den Bleistift auf beide Zeigefinger und rutscht langsam nach innen: Die Seite, auf der der längere Teil liegt, rutscht jeweils weiter, bis sich beide Zeigefinger in der Mitte begegnen (auch ausprobieren!!!!).

 

 

 

 

 

 

 

Nach dieser empfehlenswerten Einführung war dann der Besuch der einzelnen Abteilungen dran: Besonders viel Spaß hatten alle Vier bei den Spiegeln, im Spiegelkabinett, bei der Schaukel für zwei Personen und beim Bau eines Torbogens mit Unterstützung eines der anwesenden Aufpasser. Eine Anmerkung: Wir hatten Riesenglück; es waren ganz wenig Besucher da und wir kamen an alles, auch an das Hexenhaus problemlos heran.

Anschließend (nach 3 Stunden Spektrum) ging es zu mir in den Garten: Dort war nach dem gemeinsamen Essen nur eins wichtig und ausdauernd: Wasserpistolen und Luftballon mit Wasser füllen und natürlich zum Einsatz bringen. Als es dann auch noch von oben nass wurde, spielten die Kinder im Haus zum Schluss UNO und wurden dabei selber wieder trocken.

Weitere Fotos unter Galerie von schule-im-blick.

Workshop „Fahrzeuge selber bauen“ im Technikmuseum mit der 1.2 (7.4.15)

13. April 2015

Das Technikmuseum lud in den Osterferien zu einem Workshop „Fahrzeuge selber bauen“ ein.

Zwei Sonnenkinder aus der 1.2, Ela und Ole, und zwei Sterne- kinder, Alex und Hamza, waren mit mir dort am Dienstag, dem 7. 4.2015.

Alle vier haben geschafft, ein Fahrzeug herzustellen. Ela sah erst ganz unglücklich aus, hat dann aber, nachdem sie das

System verstanden hat, intensiv die Teile zusammen gesteckt. Ole hatte sich einen ziemlich umfangreichen Plan ausgesucht und den dann gleichmäßig konsequent bearbeitet, während die beiden Großen sich an ein motorisiertes Fahrzeug heran wagten. Hamza schaffte es sein Fahrzeug zum Fahren zu bekommen, bei Alex wurde aus dem Motorfahrzeug ein Quirl, aber er bewegte sich.

Im Anschluss an den Workshop besuchten wir natürlich noch das Spektrum. Das Hexenhäuschen, das sich –wie berichtet- um sich selber dreht, während Menschen innen drin sitzen, war leider außer Funktion. Es muss überarbeitet werden. Aber die Spiegel, die dick oder dünn, kurz oder lang werden lassen, waren faszinierend.

 

 

Hier könnt ihr die Fahrzeuge bewundern.

 

Im Garten bei mir war dann intensives Ostereier-Suchen angesagt: Da war Alex unschlagbar Meister: Er hatte geradezu Luchs-Augen, fand alle Eier ganz schnell, auch die, die die Kinder später noch einmal aus Spaß am Suchen versteckten.

Beim gemeinsamen Essen wurden diesmal Salzstangen zur Dekoration in dem Mund gesteckt, zwischen Nase und Oberlippe geklemmt oder damenlike als Zigarette zwischen Zeige- und Mittelfinger gehalten. Die Fotos haben hier leider keinen Platz mehr. Aber man kann sie unter Galerie von schule-im-blick.de bewundern.

Ausflug ins FEZ mit Kindern der Stg.1.4 am 15. 03.2015

13. April 2015

Schade, schade, dass ich den Fotoapparat vergessen hatte, als wir dieses Mal ins FEZ fuhren. Dabei waren Dijno, Hannah und Erna-Yuki.

Im FEZ fand das musikfestival- klangwelten 2015 statt. Dort gab es Instrumente zum Backen, Instrumente aus Pappe zum Ausmalen. Es gab ein Instrumenten Puzzle, einen akustischen Hutsalon und eine Instrumentenprobierstation. Dort konnten die Kinder viele Musikinstrumente ausprobieren (Trompeten, Posaunen, Gitarren, Geigen). Es gab auch Musikinstrumente aus aller Welt, z.B. aus Peru, Argentinien und anderen südamerikanischen Ländern zum Kauf. Es gab Mitmach Musik Aktionen für die ganz Kleinen.

Es waren wirklich nette Szenen, die ich gern festgehalten und hier präsentiert hätte:

Dijno mit einer Ukulele, (er dachte, es wäre eine kleine Gitarre!) Hannah und Erna mit Flöten, alle drei erfolgreich beim Puzzeln, beim Gestalten ihrer Papp-Gitarre und bei unserem Picknick.

Zöpfe flechten und Schminken waren auch im Angebot: Das nahmen wir wahr, mussten aber doch recht lange warten, weil eine ganze Reihe anderer Kinder vorher dran waren.

Als endlich meine Gäste an der Reihe waren, musste sich jeder entscheiden, wie sie/ er geschminkt werden möchte.

Hannah und Erna-Yuki wollten Schmetterlinge sein, Hannah rot, violett und grün, Erna eher orange, violett und grün.

Dijno wollte zuerst ein Panter werden, wurde aber gewarnt, dass ein Panter nur schwarz ist. Er ließ sich dazu überreden, stattdessen ein Fledermausgesicht zu bekommen.

 

Wenn sie hier zu sehen sind: Ich konnte sie ja fotografieren; denn ihre geschminkten Gesichter konnten sie ja behalten, bis wir bei mir zu Hause waren.

Zu Hause haben wir gespeist, die Kinder haben im Garten getobt, Einkriegezeck und Verstecken gespielt, am Spielgerät geturnt und zum Schluss UNO ganz nach eigenen Regeln gespielt. Es war köstlich: Hannah hat gewonnen, Erna- Yuki war Zweite und Dijno der glückliche Letzte.

Ich muss ganz klar sagen, dass es richtig Spaß gemacht mit den drei Kindern. Sie waren fröhlich miteinander, interessierten sich für einander und plauderten interessiert über verschiedene Themen.

 

Einige Fotos sind noch unter Galerie von schule-im-blick.de

Im Planetarium mit der Stg. 1.6 am 21.2.15

12. März 2015

Jetzt im 2. Halbjahr 2014/15 sind die kleinen Stammgruppen an der Reihe eingeladen zu werden. Begonnen habe ich mit der 1.6 jetzt im Winter, weil die 1.6  nämlich im letzten Jahr im Sommer mit mir unterwegs waren und den Pool genießen konnten. Gaba, Leon und Bo waren mit mir unterwegs.

Was kann man aber im Winter unternehmen, wenn noch nicht einmal Schnee liegt? Wenn es geradezu schon aussieht, als sei der Frühling schon da?

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Planetarium wurde mir empfohlen, besonders für jüngere Kinder…Also meldete ich uns als „Familie“ an und holte die Kinder am Vormittag zu mir nach Haus: Dort war der Pool von besonderem Interesse: Zugefroren, jedenfalls an der Oberfläche, reizte er dazu, auf die gefrorene Oberfläche zu schlagen, Steine aufs Eis zu werfen, mit Stöcken auf dem Eis herumzuspielen. Dann konnten die drei auch durch den Garten toben, die Fische im Teich entdecken, Fangen und Verstecken spielen, auch ein Uno-Spiel schafften wir.

 

 

 

 

 

 

 

Zwischendurch waren wir zum Einkaufen in der Nähe, dort suchten sich alle Drei jeweils ein Eis aus (Hinweis: frühlingshaftes Wetter!!!“), anschließend verspeisten wir gemeinsam eine Art Fondue Bourgogne (viel Gemüse, Hähnchenfilet, Würstchen etc.)

Zu 15.00 Uhr mussten wir zum Planetarium.

Dort war eine durch zwei Kobolde begleitete Einführung in die Sternenwelt angeboten. Wir lernten verschiedene Sternbilder kennen; genauer wurden der große Wagen (der große Bär) und der kleine Wagen (der kleine Bär) vorgestellt, andere Sternbilder  nur kurz erwähnt. Der Mond wurde gezeigt, die Landung auf dem Mond ebenfalls. Die phantasievolle Verteilung aller Sternbilder wurde an die Planetariumsdecke geworfen (ziemlich verwirrend!!)

Der Schluss der Vorstellung allerdings war spannend: nämlich eine „Achterbahn-Fahrt“ durch das Planetarium: Es ist unvorstellbar, wie naturnah diese Art Filmvorführung ist, eine Art 3 D Vorführung. Es ging durch die Häuserschluchten ganz hoch hinaus, es gab Drehung um 360 Grad, plötzliche Abfahrten vom höchsten Punkt ins „Nichts“ und einen Wiederaufstieg bis das Ganze dann plötzlich endete. Ein großer Applaus zeigte die Zufriedenheit des Publikums.

Für uns war das dann das Ende des gemeinsamen Tages. Ich hoffe, dass die Kinder dann doch eine Menge behalten haben von den Informationen über den Sternenhimmel, nicht nur von der Achterbahnfahrt.

Hier stehen die drei vor dem Planetarium. Weitere Fotos in der Galerie von Schule Im Blick: http://gallery.schule-im-blick.de

Im Labyrinthmuseum mit der 2.1 am 2.1.2015

5. Januar 2015

Hier im Labyrinth-Museum, waren wir, Yaiza, Aysima, Niklas und Mehdi mit mir, am Freitag, dem 2. Januar 2015.

Die Angebote sind vielfältig, ausgesprochen kreativ, anregend, aber wieder, wie ich schon beim Bericht über den Adventsmarkt im FEZ schrieb, eher für jüngere Kinder. Vor allem, liebe Leserinnen und Leser, sind die Angebote wunderbar für die Eltern:
Mit wahrer Begeisterung basteln, tüfteln, organisieren, leiten die Eltern ihren Nachwuchs an, der –ich fürchte- wieder, wie sonst auch, eher angeleitet, nachvollziehend tätig wird.

Nun das Problem gab es für meine vier Gäste überhaupt nicht, weder war ich darauf aus, sie zu bestimmten Aktivitäten „anzuleiten“, noch sind sie selber wild darauf gewesen, den Angeboten allzu viel Aufmerksamkeit zu widmen, nein, sie waren mit sich beschäftigt und nutzten das Ambiente für ihre Spiele: verstecken, sich necken, Einkriege-Zeck spielen, jubeln, sich verlieren und wiederfinden; eben alles, was so spannend ist im Miteinander von Jungen und Mädchen in Alter von 11/12 Jahren.

Aber es hat sich gelohnt. Meine Bitte, sie mögen sich ein Angebot besonders genau anschauen und es mir in Form eines Interviews vorstellen, erbrachte folgendes:

Mehdi und Niklas hatten sich eine Baustelle ausgesucht:
„Da war ein beweglicher Kran und viele Stoffkissen, die wie Steine aussahen. Die konnte man mit dem Kran transportieren. Neben dem Kran standen ein Laster und eine Baustelle, aus der ein Haus werden soll. Die Bausteine (Kissen) lagen auf dem Laster. Man musste die Bausteine vom Laster zur Baustelle transportieren, konnte aber nicht direkt an die Baustelle heran. Da musste ein anderes Kind die Bausteine weiterreichen!“(Na ja, so ganz klar wird das ja dann doch nicht!)

 

Aysima und Yaiza hatten den Lebensmittel-Laden ins Auge gefasst:

Wir haben uns einen kleinen Lebensmittel-Laden ausgesucht. Da gab es aus Plastik Gemüse, Obst und auch Aysimas Brotbox (die hatten Mehdi und Niklas dort versteckt!)

Man konnte so tun, als wenn man verkauft und einkauft. Aber uns hat das gelangweilt, da haben wir gegessen und geredet. Dann haben wir eine Kissenschlacht gemacht, uns gegenseitig gejagt und „Wahrheit-Pflicht-Konsum“ gespielt! Die Spielregeln werden nicht verraten und auch nichts über das, was dabei gesagt wurde.

Da war es anschließend viel spannender gemeinsam einkaufen zu gehen. Gekauft haben wir Obst und Apfelmus, denn wir hatten beschlossen, bei mir zu Hause gemeinsam Waffeln zu backen.

Es war richtig toll für mich, dass die vier Kinder miteinander in der Küche den Teig ganz selbständig hergestellt haben, nachdem ich ihnen die Zutaten herausgestellt hatte.

Anschließend wurden die Waffeln gemeinsam gebacken und gleich in fünf Teile geteilt und verspeist mit den gewünschten Zutaten, Puderzucker und Apfelmus.

Zum Anschluss konnten alle vier noch einmal im Garten herumtoben, schaukeln und auf dem Klettergerüst turnen und mal wieder ein wenig Feuermachen mit Kerzen und ganz langen Streichhölzern.#

Fotos unter http://gallery.schule-im-blick.de

Besuch im Fez mit den Schülern der Stg. 2.6 am 13. Dezember 2014

5. Januar 2015

Adventiamo –Der Kreativ-Kinder-Weihnachtsmarkt im FEZ-Berlin!

Also, das war ja mal ein völlig anderer Ausflug: Zwei von den vier eingeladenen Gästen waren nur zwei gekommen, nämlich  Can und Karim. Die Mädchen hatten wohl Angst, so vermuteten die Jungen. Wovor, das würde ich gern in Erfahrung bringen.

Aber, das hat die beiden in keiner Weise beunruhigt, sie hatten ja sich gegenseitig, und ich gestehe, meist ist es auch ruhiger (langweiliger?), wenn nur Jungen oder nur Mädchen mit mir unterwegs sind. Doch ich gönne den Kindern das Herumalbern und sogar ein wenig Flirten miteinander und genieße es dabei zu sein.

Adventliche Angebote gab es im Fez enorm viele:

- Weihnachtswerkstätten
- Weihnachtsmann-Trainingszentrum
- Wachsmalerei
- Keramikwerkstatt
- Weihnachtsbäckerei
- Seife gießen
- Weihnachtsschmuck selbst gestalten
- Adventsgestecke und Türkränze gestalten
- Kids Runner
- Stockbrot backen
- Märchenhütte
- Weihnachtskrippe mit echten Tieren

Das dick gedruckte nahmen wir in Anspruch. Hinzu konnten die Jungen auch Kerzen für ihre Mütter färben und mit einer elektrischen Eisenbahn spielen. Letzteres wäre toll, wenn der Betreuer sie doch bloß mal spielen ließe: rangieren, ankoppeln, abkoppeln, rückwärts – vorwärts fahren mit und ohne Waggons. Aber das war dann doch wieder mal nicht gestattet, und mir ging durch den Kopf, dass es für die etwas älteren Kinder, so zwischen 11 und 14 Jahren, und hier besonders für die Jungen, zu wenig attraktive Angebote gibt.

Auf den Fotos kann man es sehen, so richtig zufrieden sehen die beiden vor dem Feuer sitzend aus. Ich habe zu meiner Freude hier viel erfahren über das Stockbrot backen (mit Hefeteig, als Schlange um einen richtig dicken Holzstock wickeln und nicht direkt ins Feuer halten).

 

 

 

 

 

 

 

Eine Herausforderung an Can und Karim war dann meine Einladung, sich im Supermarkt herauszusuchen, was wir gemeinsam essen wollen, und das dann zu Hause zuzubereiten. Offenbar verlassen sich beide beim Speisenzettel widerspruchslos auf ihre Mütter. Schlussendlich entschieden sie sich für Mozzarella-Pizza und einen Schokoladen-Kuchen. Der Kuchen war eine komplette Fertigpackung, sogar eine Backform lag dabei. Die haben wir  zwar nicht gerade erfolgreich einsetzen können, der Teig lief rechts und links herausaber zum Glück auf das Blech, so dass wir das Produkt tatsächlich konsumieren konnten.

Zum Abschluss bat ich darum, die Kerzren im Eingangsbereich anzuzünden: Das war dann der Start für ein (ganz kleines) eigenes Feuer, das mit trockenen Blättern, herumliegenden Zweigen, Tannen, Papierfetzen am Brennen erhalten wurde. (Das war dann etwas für Jungen!!!). Leider habe ich den 2. Teil unseres Ausflugs nicht fotografiert.

weitere Fotos unter http://gallery.schule-im-blick.de

 

Stg. 2.3 im Tränenpalast und auf der Siegessäule

5. Januar 2015

Tränenpalast ist die umgangssprachliche Bezeichnung im Berliner Volksmund für die ehemalige Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße in der zwischen 1961 und 1989 geteilten Stadt Berlin

Dorthin führte uns der Ausflug am SONNTAG; dem 16. November 2014.

Was heißt in diesem Fall uns?

Meine Gäste waren Slavce, Kubilay und Besmira aus der 2.3 und weil Coleen nicht gekommen war, hatte ich Frau Milosevka, Slavces Mutter, einfach eingeladen mitzukommen.

Der erste Teil des Ausflugs war der Besuch im Tränenpalast in der Friedrichstraße. Dort kann man sich informieren über fast alles, was mit Ost- und West-Berlin zusammenhängt, die Fragen, warum die Menschen aus Ostdeutschland weg wollten, wie der Mauerbau plötzlich Ostberlin- und Westberlin trennten, es dann Möglichkeiten für West-Berliner gab, mit einem Visum einzureisen, wie die Kontrollen waren.

 Hier auf dem Foto steht Besmira in der Zelle, in der die Visa und die Ausweise kontrolliert wurden. Durch den kleinen Schlitz musste alles eingereicht werden.

Anschließend an den Besuch dort fuhren wir zur Siegessäule, weil alle drei Kinder noch nie dort oben waren.

Ich muss gestehen, dass ich an dem Tag nicht mit auf den Turm geklettert bin, auch Frau Milosevka nicht. Also mussten die drei Kinder allein hinauf steigen und ich konnte sie nur fotografieren, als sie selber Fotos von der Siegessäule machten. Der Engel war überraschend groß dort oben, sagten sie und die 285 Stufen nach oben recht anstrengend.

Wie auch sonst immer, sind wir nach dem Besuch in der Stadt, den Eindrücken aus dem Tränenpalast bei mir zu Hause gelandet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dort hatte ich kleine aufziehbare Autos und Tiere, aber auch Gesellschaftsspiele, wie z.B. Qwirkle und das machte  allen richtig Spaß, vor allem dass dabei Erdnussflips verspeist werden konnten.

wie immer Fotos unter http://gallery.schule-im-blick.de

Besuch des Abgeordnetenhauses von Berlin

16. Oktober 2014

Das Abgeordnetenhaus von Berlin ist der Tagungsort des Berliner Parlaments. Es befindet sich im Gebäude des ehemaligen Preußischen Landtags im Bezirk Mitte.

Das Gebäude des Preuß. Abgeordnetenhauses, aus dem nach Begründung der parlamentarischen Demo-kratie 1918 der Preußische Landtag wurde, entstand 1892-99 nach Plänen des Architekten Friedrich Schulze an der damaligen Prinz-Albrecht-Straße. Am 13. März 1919 trat hier erstmals die Preußische Landesversammlung zusammen, am 10. März 1921 konstituierte sich der erste nach der neuen Verfassung gewählte Landtag. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurde der Preußische Landtag als Institution abgeschafft und als Gebäude umgewidmet.

Nach seiner Beschädigung im II. Weltkrieg und seinem Wiederaufbau ab 1947 diente das unmittelbar an der Sektorengrenze gelegene Gebäude unter Otto Grotewohl als Regierungssitz. 1953 übernahm das Landwirtschaftsministerium, nach dem Mauerbau die Staatliche Plankommission das Haus. Am 25. Oktober 1990 beschloss das Abgeordnetenhaus einstimmig, das historische Gebäude seiner ursprünglichen Bestimmung gemäß als Parlamentsgebäude zu nutzen.

Dieses Gebäude besuchten insgesamt 14 Personen des Fördervereins zusammen mit vier weiteren Gästen am Dienstag, dem 30.September 2014.

Zuerst sahen wir, nach einer Einführung durch eine sehr kompetente Stadtführerin, einen Film mit lebendigen Szenen aus der wechselvollen Geschichte des Hauses. Anschließend wurde uns die Wandelhalle mit den Türen für den „Hammelsprung“ gezeigt und wir besuchten den Plenarsaal. Wir erfuhren viel über die Sitzordnung der Abgeordneten und den Ablauf von Plenarsitzungen. Von den drei dort präsentierten Fahnen imponiert mir die Berliner Fahne mit dem Bären ohne Krallen, Zähne und Zunge am meisten. Sie ist zwar nicht mehr aktuell, sollte nach Beendigung des 2. Weltkrieges symbolisieren, dass nie wieder ein Angriff von Deutschland ausgehen würde.

Nach der Führung stellten sich diese drei Abgeordneten (weiblich) aus der Fraktion der CDU, den Grünen und der Linken zum Gespräch zur Verfügung:

Frau Bentele von der CDU/ Frau Kofbinger von den Grünen und Frau Dr.Schmidt von der Linken

 

 

 

 

 

 

 

Eine Fraktion ist eine Vereinigung von Mitgliedern des Abgeordnetenhauses, die sich zusammenschließen, um gemeinsame politische Ziele zu formulieren und durchzusetzen. In der Regel sind sie Mitglieder derselben Partei oder von derselben Partei als Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt worden. In einer Fraktion tauschen die Abgeordneten untereinander Informationen aus, diskutieren die aktuellen Probleme und einigen sich auf eine gemeinsame Meinungslinie, die dann geschlossen im Plenum vertreten wird. Das hat zum Vorteil, dass dann nur noch über die Vorschläge der einzelnen Fraktionen beraten und abgestimmt wird.

Was unsere Fragen waren? An eine ganze Reihe erinnere ich mich, einige stelle ich mit Antwort vor, andere nur als eben eine Frage:

Frage: Ist das Berliner Abgeordnetenhaus ein Halbtagsparlament, d.h. sind die Angeordneten hier nur halbtags beschäftigt:

Antwort: Was die Definition angeht, ist es eine Halbtagsstelle, die wir hier haben. De facto arbeiten hier fast alle mit vollem Einsatz (50 bis 60 Stunden in der Woche). Nur in der CDU gibt es einige Männer (Anwälte o.ä.), die neben dem Deputat ihrem Beruf nachgehen.

Frage: Wie viele Abgeordnete mit Migrationshintergrund gibt es in Ihrer Fraktion?

Antwort: (Ich rekonstruiere die Antworten, und zwar  –anhand der Namen- auf der Liste im Internet: Bei den Grünen gibt es 6 Personen mit Migrationshintergrund, bei den Linken 2, bei der CDU keinen.)

Weitere Frage: Wie stehen Sie zur direkten Volksbeteiligung?

Antwort: Grüne und Linke sind dafür, die CDU sieht darin ein Verhinderungswerkzeug von Entwicklung und Veränderung. Die repräsentative Demokratie sollte erhalten bleiben.

(Hier hätte ich mir eine intensivere Diskussion gewünscht!

Aber diese Diskrepanz hatte auch etwas für sich: Wir konnten beobachten, dass Menschen trotz gegenteiliger Meinung respektvoll miteinander umgehen!)

Einige weitere Fragen beschäftigten sich mit der Reinigung der Büroräume hier und somit  mit den Sorgen unserer Eltern im Hinblick auf genau diese Frage: in Bezug auf die Schule: Wer kann dafür sorgen, dass die Schule besser gereinigt wird?

Hier müssen wir den Abgeordneten Berlins zugestehen, dass sie für die Reinigung der Schulen nicht verantwortlich sein können, das ist Bezirkssache. Aber das Geld kommt vom Abgeordnetenhaus, der Bezirk selber erwirtschaftet kein Geld, er verteilt es. (Und hat natürlich nie genug für alles

Doch auch hier wurden die unterschiedlichen Sichtweisen der Fraktionen deutlich. Sie begannen nämlich sich zu streiten, ob und wenn dann doch oder doch nicht, warum eben die Bezirke das zugesagte Mehr an Geldern nicht erhalten haben (oder doch?)

 Weiterhin gab es eine Frage nach der Einstellung der Parteien zum Nebeneinander von Sekundarschule und Gymnasium, festgemacht an der großen Zahl der Gymnasialabbrecher nach dem 7. Schuljahr.

Die Antwort wurde –erwartungsgemäß- kontrovers zwischen der CDU und den anderen beiden Parteien beantwortet.

Wie die Teilnehmer diese Veranstaltung beurteilen?

Alle waren beeindruckt vom Gebäude, von dessen Geschichte, von der Führung und einfach vom Einblick, der uns in den Alltag unserer Volksvertreter (auf Landesebene: Berlin ist ein Bundesland!!!) gewährt wurde.

Wir konnten aber auch feststellen, dass manche Antworten sehr ausführlich (Selbstdarstellung, Politikersprech  ?) ausfielen und trotzdem waren wir beeindruckt davon, dass die drei uns doch viel Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet haben.

Einen wunderbaren Vorschlag möchte ich unterbreiten:

„Wir sollten den Abgeordneten Fragen stellen und dann raten, welcher Partei sie angehören.

Ich selber denke aber auch, wir hätten vorher genauer absprechen sollen, welche Fragen wir stellen.

Vielleicht beim nächsten Mal, beim Besuch im Bundes

Stg. 2.5 im kleinen Atelier

16. Oktober 2014

Dabei waren, auch wenn man sie hier nur ahnen kann, Jade, Johanna, Cem und Atilla.

Ja, und wo stehen sie? Sie stehen am Denkmal vor dem Hauptbahnhof. Ich wusste gar nicht, dass es dieses Denkmal, in dem Trümmerteile aus der Zeit vor dem Mauerfall zu sehen sind. Dieses Denkmal fiel uns auf, als wir auf dem Weg in “das kleine Atelier” waren. Dort waren wir zu einem Workshop angemeldet.

Das Thema war „Farben selber machen“ und natürlich damit malen.

Das Ausgangsmaterial war ein Ei, ja, wirklich ein Ei, das wir in ein Glas mit Schraubdeckel beförderten und dann 10 Minuten (in Worten zehn!! Minuten) schütteln mussten.

Robert, den ihr hier hinter Jade und Johanna sehr, übernahm die Schüttelei, wenn jemand schwächelte. Ich glaube, Jade und Johanna kamen auf sein Angebot zurück, die Jungen Atilla und Cem wohl nicht, oder? In das Gemisch kam dann auch noch Leinöl (wieder war Schütteln angesagt!!) und dann konnte es losgehen:

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Glasplatte, die für jeweils zwei Personen auf dem Tisch lag wurde ein Farbhäufchen (Pulver in schönsten Farben) aufgebracht, in der Mitte eine Vertiefung gestaltet und da hinein kam ein kleiner Teil des Gemischs mit einer Pipette. Dann musste mit viel Geduld beides vermischt werden. Anschließend konnte gemalt werden. Die unterschiedlichen Farben konnten wir miteinander tauschen oder aber immer wieder neue anmischen. Perfekt vorbereitet waren die Staffeleien: Zuerst konnten wir mehrere DIN A 4 Blätter gestalten, dann ein DIN A 3 Blatt und zum Schluss tatsächlich eine Leinwand.

 

Der 2. Teil unseres Tages fand natürlich in Lankwitz statt: Man kann es kaum glauben, aber Atilla schaffte es wirklich bei 13 Grad Wassertemperatur sich richtig lange im Pool zu vergnügen. Jade war auch im Badesachen, traute sich ganz kurz ins Wasser, war aber lieber

 

 

 

 

 

 

 

auf der Luftmatratze und beschloss –klugerweise- sich umzuziehen.

Alle hatten am meisten Spaß mit den Wasserpistolen, wie man auf den Fotos sehen kann:

 

 

 

 

 

 

 

Johanna war zum Schluss so nass, als wäre sie in den Pool gefallen.

Viele weitere Fotos, vor allem von Atilla, findet ihr unter http://gallery.schule-im-blick.de/

 

2.2 im Spekturm 13.9.14

27. September 2014

Eingeladen waren Kinder der Stg.2.2. Eigentlich lade ich bevorzugt Kinder ein, die noch nicht bei mir zu Gast waren. Aber diesmal konnten zwei der eingeladenen Mitschüler nicht teilnehmen und machten für Abdallah und Helin Platz. Die beiden waren im Winter hier gewesen und freuten sich besonders, weil sie jetzt im Sommer ja vielleicht noch in den Pool konnten.

Außer den beiden waren Cherin und Maximilian dabei.

 

 

Aber zuerst besuchten wir das Technikmuseum. Diesmal hatten wir Glück: Es waren wenige Besucher da und wir konnten in Ruhe an allen Geräten experimentieren. Am schönsten war es am Hexenhäuschen. Nachdem am Anfang alle ein wenig Angst hatten, konnten sie nach dem 1. Mal nicht genug bekommen. Ich glaube, Helin und Abdallah sind mindestens dreimal im Hexenhaus gewesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer nicht weiß, was es mit dem Hexenhaus auf sich hat, dem will ich es ganz kurz erklären: Man setzt sich auf eine Bank in einem geschlossenen Raum. Der ist wie eine Wohnküche ausgestattet. Der gesamte Bereich um die Bank herum wird dann gedreht. Dabei hat man das Gefühl sich vorwärts und rückwärts zu drehen, ja von der Bank zu fallen. Manchem wird dabei schwindelig, obwohl man eigentlich fest und unbeweglich sitzt. Allein die Augen, die Wahrnehmung führt zu diesem Gefühl der Unsicherheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war lausekalt (17 Grad im Wasser), aber gebadet werden musste. Cherin und Max hielten es nicht allzu lange aus und mussten richtig heiß duschen, Helin später auch, nur Abdallah wurde ohne Dusche wieder warm.

Vorher waren wir einkaufen gewesen, und ich fand es toll, dass die Kinder bei der Auswahl dessen, was wir kaufen wollten, immer auch an die anderen dachten.

 

Ganz zum Schluss, in der letzten Stunde unseres Zusammenseins hatten wir noch genug Zeit zum Waffelnbacken, hmm, die haben gut geschmeckt.

 

Weitere Fotos unter http://gallery.schule-im-blick.de/